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Heimniederlage zum Saisonauftakt

Der VfL Osnabrück hat seine Heimpremiere gegen den FC Erzgebirge Aue mit 0:2 (0:0) verloren. Der VfL verpasste in seiner guten Phase vor der Halbzeit den Torerfolg, war insgesamt aber offensiv zu harmlos.

Mit einer großen Choreographie begrüßten die Osnabrücker Fans ihre Mannschaft. Cheftrainer Uwe Koschinat musste neben Lars Kehl und Maxwell Gyamfi kurzfristig auch auf Robert Tesche und Niklas Niehoff verzichten, die zwar im Kader waren, aber längst nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Dafür feierte Kevin Wiethaup in der Startelf sein Prodi-Debüt.

Die ersten Minuten waren geprägt von Fehlpässen des VfL, die die Gäste ausnutzten und gefährlich vor das Tor von David Richter kamen. Ein Lattentreffer von Marcel Bär in der 7. Minute nach einer Ecke überstand der VfL noch schadlos. Trotzdem kam der VfL in dieser Phase nicht ins Spiel.

Der erste Torschuss des VfL kam durch Joel Zwarts in der 17. Minute aus spitzem Winkel, Männel konnte im Auer Tor aber parieren. Erik Engelhardt hatte in der Folge die größte Chance in der 34. Minute, als er nach einer Hereingabe von Mulaj gefährlich auf das Tor köpfte. Auch hier war Männel zur Stelle. “In dieser Phase hätten wir in Führung gehen können, insgesamt war unsere Leistung aber nicht gut genug”, so VfL-Cheftrainer Uwe Koschinat.

Nach der Pause fanden die Gäste wieder besser ins Spiel und gingen in der 57. Minute durch Mika Clausen in Führung. Nach einem Doppel-Kopfball lag der Ball im Netz. Trotz Einwechslungen von Ba-Muaka Simakala und Robert Tesche kam der VfL nicht zum Ausgleich, vielmehr erhöhten die Gäste durch Borys Tashchy auf 0:2 (87‘) und sicherten sich den Sieg.

In der nächsten Woche pausiert die Liga für die erste Runde des DFB-Pokals, in der der VfL auf den Bundesligisten SC Freiburg trifft. Für dieses Spiel sind noch Tickets verfügbar. In der 3. Liga geht es danach mit einem Heimspiel gegen Unterhaching weiter, bei dem der VfL die ersten drei Punkte holen möchte.

Tore: 0:1 Clausen (57‘), 0:2 Bornschein (87‘)

VfL Osnabrück: D. Richter – Ajdini (73‘ Semic), Beermann, Wiemann, Conus – Gnaase, J. Wulff (81‘ Badjie), Wiethaup (63‘ Tesche), Mulaj (63‘ Simakala), Engelhardt – Zwarts (73‘ Beyer)

Erzgebirge Aue: Männel – Burghardt (65‘ Fallmann), Barylla, T. Hoffmann, Jakob – Pepic, Majetschak, Clausen (74’ Sijaric), Tashchy, Stefaniak (90+3’ Seitz) – Bär (75’ Bornstein)


Der VfL holt einen Punkt in Dortmund

Am Samstagnachmittag hat sich der VfL nach einem frühen Gegentor durch die U23 von Borussia Dortmund zurückgekämpft und durch einen Treffer von Chance Simakala zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einen Punkt eingefahren. In einer wilden Schlussphase gelang keinem Team der Lucky Punch.

Uwe Koschinat stellte sein Team im Vergleich zum ersten Saisonsieg in der letzten Woche nur auf einer Position um. Niklas Wiemann ersetzte den verletzten Timo Beermann in der Innenverteidigung. Der Kapitän hat noch mit einem Schlag auf die Rippen aus dem einem Kopfballduell in der vergangenen Woche zu kämpfen, die Schmerzen verhinderten einen Einsatz.

Der VfL Osnabrück startete aktiv in die ersten Spielminuten und suchte den Weg nach vorne, doch die Defensive der U23 von Borussia Dortmund fing die ersten offensiven Aktionen der Lila-Weißen ab. Fünf Minuten nach Spielbeginn zeigten sich die Schwarz-Gelben zum zweiten Mal in der Nähe des Tores von David Richter. Nach einem Ballverlust des VfL schalteten die Gastgeber blitzschnell um und Franz Roggow brachte den Ball genau auf den, hinter der Kette einlaufenden, Julian Hettwer. Der Außenspieler suchte den Abschluss und brachte den Ball zum 1:0 präzise im linken Eck unter (5‘).

Nach dem Rückstand drangen die Lila-Weißen immer wieder zum Tor der Schwarz-Gelben vor und kamen gleich mehrmals zu guten Chancen auf den Ausgleich. In der 19. Minute eroberte Dave Gnaase den Ball im Mittelfeld und mit dem zweiten Ball köpfte Erik Engelhardt aus sieben Metern die Kugel links am Tor vorbei. Auch Bastien Conus kam acht Minuten später zu einer gefährlichen Aktion. Nach dem der Ball zu ihm bis zum zweiten Pfosten durchrutschte, zog er direkt ab und die Kugel landete im Außennetz. Die Borussen zogen sich nach ihrer Führung deutlich zurück und so war nur der VfL, der vor der Pause noch einmal zu einer Torchance kam. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff klärte BVB-Keeper Silas Ostrzinski den Ball ungenügend vor die Füße von Niklas Niehoff, der aus spitzestem Winkel abschloss und sein Versuch knapp vorbei ging. So ging es trotz viel Drang auf das Tor durch die frühe Führung des BVB mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.

Nach Wiederanpfiff drehte der VfL direkt wieder auf. Engelhardt steckte den Ball auf Simakala durch, dessen Gegenspieler etwas zu langsam waren, sodass der BVB-Keeper aus seinem Kasten kommen musste. Simakala legte den Ball clever am Keeper vorbei und traf sicher zum 1:1 ins leere Tor (48‘). Mit dem Ausgleich nahmen die Gastgeber wieder etwas Fahrt in ihrem Spiel auf, zeigten aber keine ernsthaft gefährlichen Aktionen vor dem Tor von David Richter. Erst in der 72. Spielminute hatten die Hausherren nach ihrem Tor in der fünften Minute wieder eine klare Torchance. Jordi Paulina köpfte den Ball knapp am Osnabrücker Tor vorbei.

In der Schlussphase startete der VfL dann nochmal eine Druckphase auf die Führung. Die beste Chance zeigten die Lila-Weißen in der 85. Minute, als Zwarts gegen eine etwas überrumpelte Dortmunder Defensive das Tempo anzog und zentral auf den Kasten stürmte. BVB-Keeper Ostrzinski stand etwas zu weit draußen und der Stürmer versuchte es aus 20 Meter. Sei Schuss ging knapp links am Tor vorbei.

Am Ende blieb es in einem umkämpften Spiel bei dem 1:1 und der VfL nimmt einen Punkt mit nach Hause. Die Lila-Weißen gehen nach vier Spieltagen mit vier Punkten in die Länderspielpause. Der nächste Brückentag steht am 14. September an. Dann ist die U23 von Hannover 96 zu Gast. Für die Partie gibt es nur noch wenige Ticket – es lohnt sich schnell zu sein und die letzten Tickets zu ergattern.

 

Tore: 1:0 Hettwer (5‘), 1:1 Simakala (48‘)

Borussia Dortmund II: Ostrzinski – Jessen, Mané, Lührs, Kabar (Göbel, 84‘) – Campbell (Elongo-Yombo, 63‘), Roggow (Paschke, 75‘), Azhil – Hettwer (Drakas, 75‘), Eberwein, Foti (Paulina, 63‘)

VfL Osnabrück: D. Richter – Semic (Zwarts, 46‘), Karademir, Wiemann, Conus – Kayo (Kehl, 20‘), Gnaase, Tesche (Amoako, 75‘) – Niehoff (Ajdini, 79.), Engelhardt, Simakala (Wulff, 75.)


Vorbericht vor Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund II

Nach dem legendären Duell der beiden Teams beim Aufstieg der Lila-Weißen nach 90+6 Minuten in der Saison 2022/23, trifft der VfL Osnabrück am Samstag erstmalig wieder auf die Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Im „Stadion Rote Erde“ will der VfL den ersten Auswärtssieg feiern – einfach wird das keinesfalls (Anpfiff: 16:30 Uhr).  

Der Gegner

Hinter der U23 von Borussia Dortmund liegt ein gewohnt großer personeller Umbruch. Insgesamt 14 Abgänge verzeichnete das Team von Jan Zimmermann im Sommer, einige von ihnen aus regeltechnischen Gründen. Als U-23-Mannschaft darf die Borussia aus Dortmund in der 3. Liga maximal drei Spieler, die vor Saisonbeginn das 23. Lebensjahr vollendet haben, zeitgleich einsetzen.

Einer der wahrscheinlich schwerwiegendsten Abgänge für die Dortmunder, war der Wechsel ihres Kapitäns, Franz Pfanne. Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer zu Ligakonkurrent F.C. Hansa Rostock. Ebenfalls verließen das Team Abwehrchef Antonios Papadopoulos und Sturmtalent Samuel Bamba, die sich in der letzten Saison bereits im Bundesliga-Team des BVB beweisen durften. Auch der Top-Scorer der U23, Ole Pohlmann, durfte sich in der vergangenen Spielzeit in der Bundesliga zeigen und verließ den Verein vor der Saison. Pohlmann sammelte 23 Scorerpunkte in der 3. Liga, nun spielt er für Rio Ave in der 1. Liga Portugals.

Viele Ab- bedingen viele Zugänge. Im offensiven Mittelfeld verstärkte sich die Mannschaft mit Antonio Foti, der zuletzt, ausgeliehen von Eintracht Frankfurt, für die Zweitvertretung von Hannover 96 spielte. Im Aufstiegsjahr des Teams aus Hannover erzielte er in nur sieben Einsätzen in der Regionalliga zehn Scorerpunkte. Auch in Dortmund gehört Foti zum Stammpersonal, in den drei bisherigen Partien stand er immer in der Startelf. In der Innenverteidigung verstärkte die U23 sich mit Yannik Lührs (Hannover 96) und Ben Hüning (SC Wiedenbrück).

Almugera Kabar rückte wie viele andere neue Spieler der U23 von Borussia Dortmund aus der eigenen Jugend zur Zweitvertretung in die 3. Liga auf. Der Linksverteidiger wurde mit der U17 des DFB im letzten Jahr Weltmeister und feierte gegen im vergangenen Spiel in Rostock sein Profidebüt. Ein weiteres Dortmunder Talent gab gegen Rostock ein Debüt. Der zentrale Mittelfeldspieler Kjell Wätjen, der bei seinem Bundesliga-Debüt im Mai 2024 ein Tor von Marco Reus vorbereitete, feierte seinen ersten Einsatz in der U23-Mannschaft.

Aus den ersten drei Saisonspielen holte Borussia Dortmund II vier Punkte. Gegen SpVgg Unterhaching startete das Team von Jan Zimmermann mit einem 3:0-Sieg in die Saison. Der gute Start wurde am zweiten Spieltag durch ein spätes Gegentor zum 0:1 gegen Arminia Bielefeld gedämpft. Die Niederlage war aus Dortmunder Sicht mit Blick auf die Leistung vermeidbar. In der letzten Woche sicherten sich die Borussen in Rostock mit einem Tor in der letzten Minute der Nachspielzeit noch einen Punkt. Sehr auffällig am Saisonstart der Schwarz-Gelben sind die späten Tore: Alle Treffer für das Dortmunder Team fielen in der und nach der 86. Minute.

Die Ausgangslage

Gegen die SpVgg Unterhaching sammelte der VfL Osnabrück die ersten drei Punkte der Saison. Dazu kamen die ersten vier Tore. Darunter auch eins von Erik Engelhardt, der erst in der letzten Woche seinen Vertrag verlängerte. Der 4:2-Sieg war schwer erarbeitet, noch bis zur 90. Minute stand es 2:2. Doch die Lila-Weißen verloren nicht die Geduld und erspielten sich weiter gute Möglichkeiten. „Die Mannschaft hat einen großen Willen gezeigt und sich nicht mit dem Unentschieden zufriedengegeben. Außerdem hat die Partie gezeigt, dass wir auch von der Bank noch viel bewegen können wie mit den Einwechselungen von Lars Kehl und Joel Zwarts gegen Unterhaching“, lobte VfL-Cheftrainer Uwe Koschinat sein Team im Rückblick auf den ersten Sieg. Wenn es nach den erwarteten 3.000 VfL-Fans geht, dann soll am Samstag der erste Auswärtssieg eingefahren werden.

Für zwei Spieler der Lila-Weißen gibt es in Dortmund ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Klub. Lion Semic lief noch in der letzten Saison für die Zweitvertretung von Borussia Dortmund auf. Und auch Aday Ercan hat eine Vergangenheit bei der U23 der Schwarz-Gelben.

Die Bilanz

18 Aufeinandertreffen zählen der VfL Osnabrück und die Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Zehn der Duelle gewannen die Lila-Weißen und sechs Mal ging die Partie unentschieden aus. Nur zwei Spiele verlor der VfL und das zuletzt im Jahr 2006.

Die letzte Partie gegen Borussia Dortmund II gewann der VfL bekanntlich mit 2:1 und sollte allen Lila-Weißen durch den „90+6“-Aufstieg noch in bester Erinnerung sein. Auch in der Hinrunde gewann der VfL Osnabrück in der Saison 2022/23 in Dortmund das Duell mit 2:1.

Das Personal

Der zuletzt leicht verletzte Lars Kehl kam gegen Unterhaching erstmals wieder zum Einsatz und ist „über den Berg“, versicherte Uwe Koschinat. „Eule“ Beermann bekam im Zweikampf am Samstag einen Schlag auf die Rippen und wurde in dieser Woche teilweise vom medizinischen Team individuell gesteuert. „Ich will meinen Kapitän natürlich auf dem Feld haben, aber er muss auch zu hundert Prozent einsatzfähig sein,“ erklärt Koschinat die Situation um den Abwehrchef, dessen Einsatzchance derzeit noch völlig offen ist.

Der Trainingsplatz war in dieser Woche personell gut gefüllt, es herrscht eine positive Konkurrenzsituation im Kader. Damit hat das Trainerteam die Auswahl für den Kader gegen Dortmund.

Stimme zum Spiel

Uwe Koschinat über die Erwartungen an das Spiel gegen Dortmund II: „Im Hinblick auf das Spiel will ich nicht nur über Ballbesitz sprechen. Wir werden keine gute Mannschaft der 3. Liga sein können, wenn wir permanent zwei Gegentoren kassieren. Hinten zu Null zu spielen und trotzdem eine attraktive Spielanlage auf den Platz zu bringen, wird die große Herausforderung werden. Uns erwartet ein Spiel gegen ein hoch talentiertes Team mit viel individueller Qualität, das kann eine gefährliche Mischung sein.“

Eine Partie gegen eine Zweitvertretung verändert die Spielvorbereitung. „Wir müssen damit rechnen, dass Spieler von der ersten Mannschaft abgestellt werden, um Spielpraxis zu sammeln. Das sind dann meist hoch veranlagte Spieler, die in der eigenen Karriereplanung eher die Champions League als die 3. Liga sehen. Außerdem kommen in U23-Teams oft sehr viele Spieler zum Einsatz. Das führt dazu, dass die Spieler mit einer anderen Leichtigkeit unterwegs sein können.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender MagentaSport überträgt die Partie als Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Der erste Saisonsieg – Der VfL gewinnt 4:2 gegen SpVgg Unterhaching

Der VfL strahlte bereits in der ersten Hälfte Dominanz aus und belohnte sich dafür nach wenigen Minuten mit dem ersten Ligator durch Chance Simakala. Nur wenig später musste der VfL aber den Ausgleich der Gäste hinnehmen. In einer torreichen zweiten Halbzeit sicherten sich die Lila-Weißen in den Schlussminuten den 4:2-Sieg. Hier kommt der Spielbericht.

Uwe Koschinat nahm nach dem Pokalspiel gegen den SC Freiburg zwei Änderungen in der Startaufstellung vor. Maxwell Gyamfi war heute nicht im Kader, stattdessen begann Yigit Karademir. Auf der rechten Verteidigerposition ersetzte Lion Semic Bashkim Ajdini.

Der VfL startete dynamisch in die Partie und setzte Unterhachings Torhüter Konstantin Heide sowie die Hintermannschaft früh unter Druck. Dieses Engagement wurde belohnt: Nach zehn Minuten erzielte der VfL endlich sein erstes Ligator. Lion Semic zog an Max Lamby vorbei, lief frei an der Grundlinie entlang und spielte den Ball zurück auf Ba-Muaka Simakala, der mit einer Direktabnahme das rechte Eck zum 1:0 traf. Die Gäste reagierten prompt: Nur kurz nach dem Wiederanpfiff glich Luc Ihorst nach Vorlage von Maximilian Henning ins rechte Eck aus (13’). Der VfL ließ sich jedoch nicht beirren und setzte Haching weiter unter Druck. Trotz klarer Überlegenheit gelang es den Lila-Weißen nicht, erneut in Führung zu gehen, und so ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Die Lila-Weißen starteten auch in die zweite Halbzeit mit viel Elan und Zielstrebigkeit. Doch in der 47. Minute war es wieder der ehemalige VfL-Spieler Ihorst, der mit einem zweiten Torschuss die 2:1-Führung für die Gäste erzielte. Kurz darauf, in der 50. Minute, sah der Hachinger Spieler Stiefler nach einem Foul an Kayo seine zweite Gelbe Karte, wodurch der VfL fortan in Überzahl spielte. VfL-Stürmer Engelhardt, der erst vor zwei Tagen seinen Vertrag verlängert hatte, traf in der 56. Minute: Die präzise Ecke von Simakala fand den Kopf von Engelhardt, der zum 2:2 ausglich. In der 65. Minute hätte Ihorst beinahe seinen dritten Treffer erzielt, aber Torhüter David Richter wehrte sicher ab. Ab der 70. Minute drängte der VfL auf die erneute Führung: Zuerst schoss der eingewechselte Joel Zwarts aus der Distanz (71’), dann versuchte es Engelhardt per Kopf (73’) und schließlich verstolperte Simakala den Ball auf Höhe des Elfmeterpunkts (76’).

In der ersten Minute der Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Weller auf den Punkt und entschied auf Handelfmeter für den VfL, nachdem Knipping den Ball mit der Hand ins Toraus befördert hatte. Co-Kapitän Dave Gnaase schnappte sich den Ball und verwandelte sicher – obwohl Heide die richtige Ecke ahnte, konnte er gegen Gnaases Schuss in die rechte Ecke nichts ausrichten. Damit stand es 3:2 (91’). Nur zwei Minuten später rückte Heide bei einem Freistoß der Hachinger mit nach vorne und ließ sein Tor unbewacht. Der VfL eroberte den Ball, doch Brian Beyers Querpass zum freistehenden Zwarts wurde in letzter Sekunde zur Ecke geklärt. Doch das Spiel war noch nicht vorbei: In der letzten Minute der Nachspielzeit initiierte der VfL einen weiteren Konter, bei dem Engelhardt Zwarts bediente, der ins linke Eck zum 4:2-Endstand traf.

Damit hat der VfL nicht nur seine ersten vier Saisontore erzielt, sondern auch die ersten drei Punkte eingefahren. In der kommenden Woche tritt der VfL nach einer kurzen Pause wieder auswärts an. Am Samstag, den 31. August, treffen die Lila-Weißen auf die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund.

 

Tore: 1:0 – Simakala (10‘), 1:1 – Ihorst (13‘), 1:2 – Ihorst (47‘), 2:2 – Engelhardt (56‘), 3:2 – Gnaase (EF, 91‘), 4:2 – Zwarts (96‘)

VfL Osnabrück: D. Richter – Semic (Zwarts, 64‘), Beermann (Wiemann, 46‘), Karademir, Conus – Kayo (Beyer, 84‘), Gnaase, Tesche (Kehl, 64‘) – Niehoff, Engelhardt, Simakala (Wulff, 84‘)

SpVgg Unterhaching: Heide – Schwabl, Lamby, Knipping, Hennig (Hoops, 46‘) – Skarlatidis, Stiefler, S. Maier (Leuthard, 69‘), Waidner – Kügel (Zentrich, 57‘), Ihorst (Jastremski 69‘)


Vorbericht: Wichtiger Brückentag gegen SpVgg Unterhaching

Schon wieder ein Brückentag! Nach zwei Niederlagen will der VfL endlich die ersten Ligatore erzielen und in der Folge drei wichtige Punkte einfahren. Zu Gast ist die Spielvereinigung Unterhaching (Anpfiff: 14 Uhr). Hier kommt der Vorbericht.

Der Gegner

Ein sehr junges Team erwartet den VfL beim Aufeinandertreffen mit der Spielvereinigung Unterhaching. Der Kader der Hachinger hat einen Altersdurchschnitt von nur 22 Jahren. In der Sommerpause musste das bayrische Team mehrere Abgänge von erfahrenen Leistungsträgern verkraften, darunter die beiden Top-Scorer der vergangenen Saison, Mathias Fetsch und Patrick Hobsch (jeweils 14 Scorerpunkte). Auch der Schweizer U21-Nationalspieler Aaron Keller steht den Hachingern in dieser Saison nicht zur Verfügung. Der Youngster, der in der letzten Saison 13 Scorerpunkte sammelte, wurde im Sommer zum Zweitligaaufsteiger SSV Ulm ausgeliehen.

Zudem beendeten die Brüder Maximilian und Ex-Kapitän Josef Welzmüller ihre Karrieren, nachdem sie die letzten zwei Jahre gemeinsam für die Spielvereinigung spielten. Stammkeeper René Vollath verließ den Klub und wechselte zu 1860 München. Seinen Posten als Nummer Eins im Tor räumte er bereits zuvor für U17-Weltmeister Konstantin Heide, der nun das Tor des jungen Teams sauber halten soll. Neben Heide, der aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis aufrückte, verpflichtete Unterhaching unter anderem den 23-jährigen Stürmer Lenn Jastremski, der zuletzt vom FC Bayern zum Grazer AK ausgeliehen war und dort eine starke Saison spielte. Auch Luc Ihorst, der in der Saison 2020/21 auf Leihbasis an der Bremer Brücke tätig war, verstärkt nun den Sturm.

Das Team von Trainer Marc Unterberger hat sich zum Ziel gesetzt, auch in der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die 3. Liga die Klasse zu halten. Das oft schwierige zweite Jahr startete die SpVgg Unterhaching mit einer 0:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund II, nach späten Gegentoren. Am letzten Spieltag feierte die Mannschaft ihren ersten Saisonsieg mit einem 1:0 im Lokalderby gegen FC Ingolstadt 04 und geht somit als Tabellen-13. in den dritten Spieltag.

Die Ausgangslage

Die Lila-Weißen sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und blieben bisher unter ihren Möglichkeiten. Auch im DFB-Pokal konnte der VfL nicht als „Pokalschreck“ auftreten und verlor gegen den Bundesligisten und Favoriten SC Freiburg mit 0:4. Das hohe Ergebnis spiegelt jedoch nicht die Leistung der Osnabrücker wider. Besonders in der ersten Hälfte stellte der VfL die Freiburger vor ernsthafte Herausforderungen und hatte mehrfach die Chance zur Führung. An diese Leistung gilt es nun in der Liga anzuknüpfen, um nicht nur das erste Saisontor, sondern auch den ersten Saisonsieg gegen Unterhaching zu holen.

In der letzten Woche verstärkte sich der VfL mit drei Neuzugängen: Die Mittelfeldspieler Kofi Amoako und Bryang Kayo sowie Stürmer Marcus Müller. Alle drei kamen gegen den SC Freiburg bereits zum Einsatz. Bryang Kayo gab sogar sein Startelfdebüt und überzeugte im zentralen Mittelfeld auf Anhieb.

Die Bilanz

In 20 Duellen trafen die Lila-Weißen auf die Spielvereinigung Unterhaching. Die Bilanz spricht deutlich für den VfL, der die Hälfte der Aufeinandertreffen für sich entscheiden konnte. Fünf Partien endeten unentschieden und ebenso viele gingen verloren. Besonders beeindruckend ist die Heimspielbilanz: Neun von zehn Duellen an der Bremer Brücke gegen den bayrischen Klub gewannen die Lila-Weißen.

Das Personal

Uwe Koschinat kann vor dem Spiel gegen Unterhaching auf den gesamten Kader zugreifen. „Gestern am Mittwoch hatten wir alle Spieler auf dem Platz. Heute am Donnerstagmorgen gehe ich davon aus, dass wir auch in dieses vorletzte Training mit voller Kapelle gehen“, freut sich Uwe Koschinat.

Stimme zum Spiel

Uwe Koschinat über die Ausgangslage: „Jetzt gilt es die Kontrolle mit viel Ballbesitz, einer guten Spielstruktur und der sicheren Abwehr, die wir gegen Meppen und Sandhausen auf den Platz gebracht haben, zu zeigen. Diese Sicherheit wollen wir mit der Intensität und Begeisterung, die wir gegen Freiburg auf den Platz gebracht haben, verbinden. Gegen Aue standen wir berechtigterweise in Kritik. Aber die Mannschaft kann Power-Fußball und hat gegen Freiburg gezeigt, dass sie beschwingt nach vorne spielen kann.“

Koschinat über den Gegner: „In der Bewertung kann man den Klub fast eher mit einer U23 Mannschaft vergleichen. Der größte Teil kommt gerade erst aus dem Nachwuchs und besitzt nur wenig Profierfahrung. Dazu kommt eine Achse von wenigen unumstrittenen sowie sehr erfahrenen Spielern. Diese Mannschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Klassenerhalt schaffen. Gleichzeitig will Unterhaching junge Spieler auf die „Profi-Bühne” stellen. Der Klub hat damit eine klare und kontinuierliche Idee, was sie gefährlich macht und für uns ein echter Prüfstand werden wird.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender MagentaSport überträgt die Partie als Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


0:4 Niederlage im DFB-Pokal gegen effizienten SC Freiburg

Der VfL Osnabrück hat in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen einen sehr effizienten Bundesligisten SC Freiburg mit 0:4 (0:2) verloren. Die Lila-Weißen hatten bereits in der ersten halben Stunde mehrfach die Führung auf dem Fuß (oder Kopf), doch während dem VfL kein eigener Treffer gelang, macht es der Bundesligist auf der anderen Seite besser und traf aus nur zwei Chancen zur 2:0-Pausenführung. In der zweiten Hälfte konnten die Lila-Weißen den Rückstand nicht mehr aufholen und dem Gegner gelang zwei weitere Treffer zum 0:4-Endstand. Der Spielbericht.

Gegenüber dem Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue gab es bei Uwe Koschinat fünf Änderungen. Niklas Niehoff, der letzte Woche angeschlagen war, ersetzte Liridon Mulaj. Maxwell Gyamfi kehrte nach seiner Mandelentzündung zurück und spielte für den verletzten Niklas Wiemann. Neuzugang Bryang Kayo, erst diese Woche zur Mannschaft gestoßen, startete anstelle von Jannes Wulff. Zudem standen Tesche und Simakala in der Startelf. Kevin Wiethaup und Joel Zwarts blieben auf der Bank.

Die Lila-Weißen waren in der ersten halben Stunde stark im Spiel und zeigten angepeitscht vom Publikum eine tolle Leistung. Der VfL attackierte mutig und bereitete dem Bundesligisten sichtlich Probleme. Bereits in der ersten Minute setzte Niklas Niehoff sein Tempo an und brachte die Gäste in Bedrängnis, als sein Schuss am Außennetz landete (01.). Kurz darauf jubelte das Stadion über einen Treffer von Erik Engelhardt – jedoch entschied der Schiedsrichter fälschlicherweise auf ein Offensivfoul (06.). In der 16. Minute hatte Ba-Muaka Simakala die Führung quasi auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Pfosten, nachdem er einen Pass von Engelhardt hätte ins Tor schieben müssen.

Nach 30 Minuten erzielten die Freiburger durch Lucas Höler das 1:0 nach einer guten Vorlage von Bruno Ogbus, die den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Nur drei Minuten später zeigte Freiburg erneut Effizienz, als Vincenzo Grifo die zweite Möglichkeit des Teams nutzte und das 2:0 per starkem Abschluss ins linke Eck erzielte. Die Lila-Weißen blieben dran und wollten vor der Pause endlich belohnt werden. In der 39. Minute hatten sie eine Doppelchance: Zuerst traf Robert Tesche nur den Pfosten per Kopf nach einer Ecke, bevor Niehoffs Nachschuss vom Freiburger Keeper sensationell parierte wurde. So blieb es trotz der starken ersten Hälfte beim 0:2 zur Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit konnte der VfL zunächst nicht an die Chancenfülle anknüpfen, beide Teams waren zwar gut im Spiel, blieben aber ohne klare Chancen. In der 73. Minute erhöhte Freiburgs Stürmer Junior Adamu auf 3:0. Kurz darauf hatte Osnabrück eine gefährliche Aktion vor dem Freiburger Tor (81.), als Niehoff zweimal aus zentraler Position im Strafraum abschloss. Der erste Schuss wurde geblockt, der zweite ging über das Tor. In der Nachspielzeit erhöhte Adamu auf 4:0 für Freiburg.

Mit der Niederlage scheidet der VfL aus dem DFB-Pokal aus. Dennoch bereiteten sie dem Bundesligisten insbesondere in der ersten Halbzeit ernsthafte Probleme, die Hoffnung machen für das kommende Wochenende, wenn der VfL im dritten Heimspiel in Folge auf die SpVgg Unterhaching trifft.

Tore: 0:1 Höler (30.), 0:2 Grifo (33.), 0.3 Adamu (73.), 0:4 Adamu (90+4)

VfL Osnabrück: D. Richter – Ajdini (46. Semic), Gyamfi, Beermann, Conus (83. Müller) – Gnaase, Kayo (74. Zwarts), Niehoff, Tesche (74. Amoako) – Engelhardt, Simakala (74. Simakala)

SC Freiburg: F. Müller – Ogbus (70. Kübler), Rosenfelder, Lienhart, Günter – M. Eggestein (80. Höfler), Osterhage, Doan (70,. Muslija, Höler (80. Gregoritsch), Grifo (84. Weißhaupt), Adamu


Vorbericht zum Pokalspiel gegen den SC Freiburg

Das große Pokal-Highlight an der Bremer Brücke steht vor der Tür. Am Samstag treffen die Lila-Weißen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Bundesligisten SC Freiburg (Anpfiff: 15:30 Uhr). Der Vorbericht.

Der Gegner

Eine der bedeutendsten Veränderungen des Bundesligisten SC Freiburg während der Sommerpause ist zweifellos der Trainerwechsel. Nach mehr als zwölf Jahren verkündete Christian Streich im Frühjahr das Ende seiner Ära als Cheftrainer. An seine Stelle trat im Sommer der 39-jährige Julian Schuster, der aus den eigenen Reihen auf die Trainerbank befördert wurde. Der ehemalige Spieler des SC Freiburg, der bis 2018 selbst für den Klub aus dem Breisgau aktiv war, war bis zuletzt als Verbindungstrainer tätig. Bereits im Trainingslager deutete Schuster erste Anpassungen an, wobei besonders sein offensiverer Ansatz im Vergleich zu seinem Vorgänger auffällt.

Abseits des Trainerwechsels verstärkte sich der SC Freiburg in Sachen Schnelligkeit durch die Verpflichtung von Eren Dinkçi vom FC Heidenheim. Der Stürmer brillierte in der vergangenen Saison nicht nur als schnellster Spieler der Bundesliga mit einer Höchstgeschwindigkeit von 36,41 km/h, sondern überzeugte auch durch beachtliche 16 Scorerpunkte. Zum Vergleich: Osnabrücks Maxwell Gyamfi war in der letzten Saison mit einem Top-Speed von 36,58 km/h noch etwas schneller. Zusätzlich verstärkte sich Freiburg im zentralen Mittelfeld mit Patrick Osterhage vom VfL Bochum. Im Tor konnte der Club Jannik Huth als neue Nummer drei verpflichten, da die bisherige Nummer eins, Noah Atubolu, aktuell aufgrund einer Blinddarm-OP ausfällt.

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison wird für den SC Freiburg an der Bremer Brücke ausgetragen. Die letzte Saison beendete das Team auf einem soliden zehnten Platz in der Liga, verpasste jedoch erneut die Chance, in der Saison 2024/25 auf internationaler Bühne mitzuwirken. In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit endeten vier von fünf Partien mit einem Unentschieden. Dazu zählen ein 2:2 gegen Greuther Fürth und zuletzt ebenfalls ein 2:2 gegen den italienischen Erstligisten AC Florenz aus der Serie A. In diesem Spiel feierte Abwehrspieler Matthias Ginter nach einer langen Verletzungspause sein Comeback. Zudem bestritten die Freiburger zwei Partien gegen ihren Nachbarn aus der französischen Ligue 1, Racing Straßburg. Neben dem aus der Vorbereitung bei Freiburg bekannten 2:2, konnte das Team von Schuster das zweite Aufeinandertreffen mit einem 3:2 für sich entscheiden.

Die Ausgangslage

Im Gegensatz zu seinem Gegner, dem SC Freiburg, hat der VfL Osnabrück bereits drei Pflichtspiele in der neuen Saison absolviert. Beim Auftakt in der 3. Liga gegen den SV Sandhausen zeigte das Team eine engagierte und starke Leistung, musste jedoch in der letzten Minute einen bitteren Gegentreffer hinnehmen. Im Länderpokal sorgte Jannes Wulff ebenfalls erst in der Nachspielzeit für die Entscheidung, diesmal jedoch zugunsten des VfL. Angesichts der vielen Torchancen und der Dominanz der Lila-Weißen hätte dieser Sieg deutlich höher ausfallen können.

Beim Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue wurde der Kader des VfL durch zahlreiche Ausfälle geschwächt. Die Lila-Weißen agierten insgesamt zu harmlos im Angriff und verloren auch das zweite Ligaspiel mit 0:2. Gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal gilt es, an die Leistung im Länderpokal anzuknüpfen und den Bundesligisten vor ernsthafte Herausforderungen zu stellen.

Die Bilanz

Bereits 25 Aufeinandertreffen gab es zwischen dem VfL Osnabrück und dem SC Freiburg. Abgesehen von einer Partie wurden sämtliche Begegnungen in der 2. Bundesliga ausgetragen. Die Bilanz spricht dabei leicht für die Gäste aus Freiburg: Der VfL konnte sieben Duelle für sich entscheiden. In acht Spielen trennten sich die Teams unentschieden, während der VfL Osnabrück in zehn Begegnungen als Verlierer vom Platz ging.

Zuletzt trafen der VfL Osnabrück und der SC Freiburg im DFB-Pokal in der Saison 2021/2022 aufeinander, allerdings erst in der 2. Runde. Vor gut zweieinhalb Jahren lieferten sich die beiden Klubs ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich ins Elfmeterschießen mündete. Am Ende hatten die Lila-Weißen das Nachsehen und verloren knapp mit 2:3. In diesem Jahr strebt der VfL die Revanche an und will in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen.

Das Personal

Nachdem die Lila-Weißen in der letzten Woche mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen hatten, kehrten diese Woche einige Spieler zurück auf den Trainingsplatz. Lars Kehl konnte nach seiner kleineren Verletzung schrittweise wieder in das Mannschaftstraining integriert werden und könnte zum Pokalspiel wieder einsatzbereit sein. Auch die zuletzt erkrankten Spieler Niklas Niehoff und Maxwell Gyamfi sind voller Tatendrang und bereit für die Partie. Darüber hinaus war Robert Tesche gegen Erzgebirge Aue angeschlagen, stellte sich jedoch in den Dienst der Mannschaft und spielte die letzte halbe Stunde. Glücklicherweise verschlechterte sich sein Zustand trotz des Einsatzes nicht und er startete gesund in die neue Trainingswoche.

Zusätzlich verstärkte sich der VfL in dieser Woche mit gleich mehreren Neuzugängen. U19-Nationalspieler Kofi Amoako ergänzt das Team in der Defensive auf Leihbasis. Ebenso wird Bryang Kayo, bekannt als Box-to-Box-Spieler, das zentrale Mittelfeld verstärken. Da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, verpflichtete der VfL am Mittwoch einen weiteren Spieler, diesmal für die Offensive: Stürmer Marcus Müller, der zuletzt bei der zweiten Mannschaft von Mainz 05 mit 16 Scorerpunkten überzeugte. Ob einer der drei Neuzugänge bereits am Samstag zu seinem ersten Einsatz an der Bremer Brücke kommt, bleibt abzuwarten.

Stimme zum Spiel

Uwe Koschinat geht davon aus, dass Julian Schuster als neuer Trainer aus den eigenen Reihen einen vergleichsweisen einfachen Übergang in seine neue Position beim SC Freiburg hatte. „Die Mannschaft besitzt unter dem neuen Trainer nach wie vor eine hohe Flexibilität und hat sich auch personell nicht stark verändert. Dadurch können wir die Vorbereitung auf das Spiel auf Basis der letzten Saison und der Vorbereitung von Freiburg aufbauen. Dennoch ist es für Freiburg das erste Pflichtspiel mit Julian Schuster und der Wettbewerb ist immer noch einmal etwas anderes.“

Koschinat erwartet auch, dass der Spielrhythmus, in dem die Lila-Weißen im Unterschied zum SC Freiburg bereits sind, zum Faktor werden kann. „Das hilft uns aber nur, wenn wir ein anderes Gesicht zeigen als im Spiel gegen Aue. Den Spielrhythmus muss man sich erarbeiten und da reichen Testspiele einfach nicht aus. Das kann in den Abläufen und der Griffigkeit zum Vorteil werden. Zudem kann es auch in der Wettkampfbelastung vorteilhaft sein, wenn wir den SC Freiburg dazu zwingen einen echten Fight abzuliefern und sie nicht in ihre Automatismen kommen lassen.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender sky überträgt die Partie im Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet Live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Erster Brückentag der Saison

Der erste Brückentag der neuen Saison steht vor der Tür. Am Samstag empfängt der VfL den FC Erzgebirge Aue an (Anpfiff: 14:00 Uhr). Für einige Neuzugänge des VfL wird es die erste Partie vor der besonderen Kulisse der Bremer Brücke sein. Der Vorbericht.

Der Gegner

In der Vorbereitung auf die Saison gelang Aue ein beachtliches 1:1 gegen Bundesligist Borussia Dortmund, die Generalprobe gegen den Regionalligisten FC Carl Zeiss verloren sie allerdings mit 1:3. Am 1. Spieltag trat ein, was sprichwörtlich nach einer verpatzen Generalprobe eintritt. Der FC Erzgebirge Aue startete am 1. Spieltag mit einem 2:1-Sieg gegen die U23 von Hannover 96. Gegen die Aufsteiger aus Niedersachsen nutzte Aue die Patzer der Hannoveraner Defensive eiskalt aus. In der zweiten Hälfte brachten die „Veilchen“ die knappe Führung über die Zeit.

Bereits seit 2022 ist Pavel Dotchev Trainer der „Veilchen“. Die letzte Saison beendete der Klub aus dem Erzgebirge im oberen Tabellendrittel auf Platz sechs, punktgleich mit dem fünftplatzierten 1. FC Saarbrücken. 13 Treffer steuerte Top-Torjäger Marcel Bär in der letzten Saison für Aue bei. Dieser war auch im ersten Saisonspiel bereits wieder einer der Torschützen gegen Hannover.

In dieser Woche gab es auf der personellen Seite schlechte Nachrichten für das Team von Pavel Dotchev. Am Mittwoch hatte sich Neuzugang Can Özkan im Training einen Kreuzbandriss zugezogen. Damit wird der defensive Mittelfeldspieler längerfristig ausfallen. Özkan ist schon der zweite Ausfall in der Defensive von Aue nach dem auch Abwehrspieler Niko Vukancic aufgrund einer Knie-OP ausfällt.

Die Ausgangslage

Für den VfL ist das Heimspiel gegen Aue Teil einer Englischen Woche. Am Mittwoch erst bestritten die Osnabrücker das Landespokalspiel beim SV Meppen, das mit 1:0 gewonnen werden konnte. 72 Stunden später wird die Partie gegen Aue an der Brücke angepfiffen. Im Pokalspiel dominierte der VfL die Partie. In der Nachspielzeit sicherten sich die Lila-Weißen den verdienten Siegtreffer in Form eines Kopfballtores von Jannes Wulff, nach einer Vorlage von Niklas Niehoff, der sich auf der Außenbahn durchsetzen konnte.

Eine Parallel zum Ligaauftakt vor einer Woche: Ebenfalls in der in der Nachspielzeit entschied sich das erste Saisonspiel des VfL beim SV Sandhausen. Dort waren es Osnabrücker, die den Kürzeren zogen und trotz einer guten Leistung am Ende ohne Punkte nach Hause fuhren.

Für Samstag gilt: Den Schwung vom Derbysieg am Mittwoch mitnehmen in die Meisterschaft und die ersten Punkte in der 3. Liga einfahren. Gegen einen ambitionierten Gegner braucht es dafür eine geschlossene Mannschaftsleistung und die Unterstützung des Publikums. Für den Brückentag gibt es noch Restkarten. Wer sich diese Atmosphäre auch nicht entgehen lassen will, kann sich schnell noch die letzten Last-Minute-Tickets sichern (www.vfl.de/ticketshop).

Die Bilanz

In 22 Partien trennten sich die Lila-Weißen und die „Veilchen“ sechs Mal mit einem Remis. Neun Mal gewann der VfL das Aufeinandertreffen. Auch im letzten Duell in Saison 2022/2023 ging der VfL als Sieger vom Platz. In sieben Partien gingen die Osnabrücker leer aus. Die persönliche Bilanz von Aues Trainer Dotchev gegen die Lila-Weißen fällt negativ aus. In 18 Duellen als Trainer, gewann er mit seinen Teams nur zwei dieser Spiele.

Das Personal

Am Donnerstag verstärkte sich der VfL mit einem bekannten Gesicht: Offensivspieler Chance Simakala kehrte zurück nach Osnabrück. Für die Startelf wird es möglicherweise noch nicht reichen. Doch VfL-Coack Uwe Koschinat machte Hoffnung auf einen Einsatz: „Wir können uns die Emotionen ausmalen, wenn wir ihn vom Aufwärmen in Richtung Trainerbank rufen werden.“

Lars Kehl zog sich gegen Sandhausen eine Reizung des Mittelfußknochens zu und fällt am Wochenende weiterhin aus. Auch Maxwell Gyamfi fehlt wie schon gegen Meppen aufgrund einer Mandelentzündung.

Stimme zum Spiel

Uwe Koschinat über die Rückkehr von Chance Simakala: „Seine Rückkehr hat auch in der Kabine vor allem unter den anderen Zweitligaaufsteigern von 2023 für eine gewisse Euphorie gesorgt. Er ist ein Unterschiedsspieler im letzten Drittel, der mit einer Aktion ein Spiel noch einmal komplett verändern kann. Auch spielerisch wird uns Chance als Mannschaft guttun. Etwas Zeit braucht er aber noch, da er in den letzten Wochen primär individuell trainiert hat.“

Koschinat erwartet ein enges Spiel gegen Aue, die sich in der spielerischen Anlage in seinen Augen deutlich weiterentwickelt haben. „Aue ist eine Mannschaft, die sich stark über Fußball definiert, aber auch körperlich robust agieren kann. Sie haben viele junge Spieler, verbunden mit einer erfahrenen Achse. Für uns wird es darauf ankommen, die Fans schnell hinter uns zu bekommen und selbst Akzente zu setzen.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender MagentaSport überträgt die Partie im Einzelspiel und in der Konferenz. Das VfL-Liveradio berichtet live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Erster Brückentag gegen Aue

Der erste Brückentag der neuen Saison steht vor der Tür. Am Samstag empfängt der VfL den FC Erzgebirge Aue an (Anpfiff: 14:00 Uhr). Für einige Neuzugänge des VfL wird es die erste Partie vor der besonderen Kulisse der Bremer Brücke sein. Der Vorbericht.

Der Gegner

In der Vorbereitung auf die Saison gelang Aue ein beachtliches 1:1 gegen Bundesligist Borussia Dortmund, die Generalprobe gegen den Regionalligisten FC Carl Zeiss verloren sie allerdings mit 1:3. Am 1. Spieltag trat ein, was sprichwörtlich nach einer verpatzen Generalprobe eintritt. Der FC Erzgebirge Aue startete am 1. Spieltag mit einem 2:1-Sieg gegen die U23 von Hannover 96. Gegen die Aufsteiger aus Niedersachsen nutzte Aue die Patzer der Hannoveraner Defensive eiskalt aus. In der zweiten Hälfte brachten die „Veilchen“ die knappe Führung über die Zeit.

Bereits seit 2022 ist Pavel Dotchev Trainer der „Veilchen“. Die letzte Saison beendete der Klub aus dem Erzgebirge im oberen Tabellendrittel auf Platz sechs, punktgleich mit dem fünftplatzierten 1. FC Saarbrücken. 13 Treffer steuerte Top-Torjäger Marcel Bär in der letzten Saison für Aue bei. Dieser war auch im ersten Saisonspiel bereits wieder einer der Torschützen gegen Hannover.

In dieser Woche gab es auf der personellen Seite schlechte Nachrichten für das Team von Pavel Dotchev. Am Mittwoch hatte sich Neuzugang Can Özkan im Training einen Kreuzbandriss zugezogen. Damit wird der defensive Mittelfeldspieler längerfristig ausfallen. Özkan ist schon der zweite Ausfall in der Defensive von Aue nach dem auch Abwehrspieler Niko Vukancic aufgrund einer Knie-OP ausfällt.

Die Ausgangslage

Für den VfL ist das Heimspiel gegen Aue Teil einer Englischen Woche. Am Mittwoch erst bestritten die Osnabrücker das Landespokalspiel beim SV Meppen, das mit 1:0 gewonnen werden konnte. 72 Stunden später wird die Partie gegen Aue an der Brücke angepfiffen. Im Pokalspiel dominierte der VfL die Partie. In der Nachspielzeit sicherten sich die Lila-Weißen den verdienten Siegtreffer in Form eines Kopfballtores von Jannes Wulff, nach einer Vorlage von Niklas Niehoff, der sich auf der Außenbahn durchsetzen konnte.

Eine Parallel zum Ligaauftakt vor einer Woche: Ebenfalls in der in der Nachspielzeit entschied sich das erste Saisonspiel des VfL beim SV Sandhausen. Dort waren es Osnabrücker, die den Kürzeren zogen und trotz einer guten Leistung am Ende ohne Punkte nach Hause fuhren.

Für Samstag gilt: Den Schwung vom Derbysieg am Mittwoch mitnehmen in die Meisterschaft und die ersten Punkte in der 3. Liga einfahren. Gegen einen ambitionierten Gegner braucht es dafür eine geschlossene Mannschaftsleistung und die Unterstützung des Publikums. Für den Brückentag gibt es noch Restkarten. Wer sich diese Atmosphäre auch nicht entgehen lassen will, kann sich schnell noch die letzten Last-Minute-Tickets sichern (www.vfl.de/ticketshop).

Die Bilanz

In 22 Partien trennten sich die Lila-Weißen und die „Veilchen“ sechs Mal mit einem Remis. Neun Mal gewann der VfL das Aufeinandertreffen. Auch im letzten Duell in Saison 2022/2023 ging der VfL als Sieger vom Platz. In sieben Partien gingen die Osnabrücker leer aus. Die persönliche Bilanz von Aues Trainer Dotchev gegen die Lila-Weißen fällt negativ aus. In 18 Duellen als Trainer, gewann er mit seinen Teams nur zwei dieser Spiele.

Das Personal

Am Donnerstag verstärkte sich der VfL mit einem bekannten Gesicht: Offensivspieler Chance Simakala kehrte zurück nach Osnabrück. Für die Startelf wird es möglicherweise noch nicht reichen. Doch VfL-Coack Uwe Koschinat machte Hoffnung auf einen Einsatz: „Wir können uns die Emotionen ausmalen, wenn wir ihn vom Aufwärmen in Richtung Trainerbank rufen werden.“

Lars Kehl zog sich gegen Sandhausen eine Reizung des Mittelfußknochens zu und fällt am Wochenende weiterhin aus. Auch Maxwell Gyamfi fehlt wie schon gegen Meppen aufgrund einer Mandelentzündung.

Stimme zum Spiel

Uwe Koschinat über die Rückkehr von Chance Simakala: „Seine Rückkehr hat auch in der Kabine vor allem unter den anderen Zweitligaaufsteigern von 2023 für eine gewisse Euphorie gesorgt. Er ist ein Unterschiedsspieler im letzten Drittel, der mit einer Aktion ein Spiel noch einmal komplett verändern kann. Auch spielerisch wird uns Chance als Mannschaft guttun. Etwas Zeit braucht er aber noch, da er in den letzten Wochen primär individuell trainiert hat.“

Koschinat erwartet ein enges Spiel gegen Aue, die sich in der spielerischen Anlage in seinen Augen deutlich weiterentwickelt haben. „Aue ist eine Mannschaft, die sich stark über Fußball definiert, aber auch körperlich robust agieren kann. Sie haben viele junge Spieler, verbunden mit einer erfahrenen Achse. Für uns wird es darauf ankommen, die Fans schnell hinter uns zu bekommen und selbst Akzente zu setzen.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender MagentaSport überträgt die Partie im Einzelspiel und in der Konferenz. Das VfL-Liveradio berichtet live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Schon wieder die Nachspielzeit...

Nachdem der VfL beim Ligastart in Sandhausen am vergangenen Samstag in der letzten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen musste, wurde auch das Derby im Niedersachsenpokal gegen den SV Meppen in den letzten Sekunden der Partie entschieden – diese Mal allerdings zu Gunsten der Lila-Weißen!

VfL-Trainer Uwe Koschinat änderte die Aufstellung gegenüber des Ligaauftakts auf zwei Positionen. Liridon Mulaj ersetzte den verletzten Lars Kehl, der sich im ersten Saisonspiel eine Reizung des Mittelfußknochens zuzog. Für den an einer Mandelentzündung erkrankten Maxwell Gyamfi rückte Niklas Wiemann zurück in die Innenverteidigung. Auf der Position des Linksverteidigers startete Bastien Conus.

In der ersten Hälfte strahlte der VfL über weite Teile viel Dominanz aus und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit viel Ballbesitz und einer stabil stehenden Defensive, spielten die Lila-Weißen eine starke Anfangsphase. Die erste klare Torchance für den VfL gab es in der 17. Spielminute durch Liridon Mulaj, der nach einer Vorlage von Niklas Niehoff den Meppener Keeper forderte. Zum Ende der ersten Hälfte wurden die Hausherren noch einmal aktiver, aber konnten sich gegen eine souverän agierende VfL-Abwehr keine echte Torchance erspielen. Die Lila-Weißen zeigten sich einsatz- und spielfreudig. Eine weitere Analogie zum Spiel in Sandhausen: Es fehlte das Tor.

In der zweiten Hälfte nahm das Spiel weiter Fahrt auf. Die Lila-Weißen drehten in der Offensive auf und kombinierten sich immer wieder vor das Tor des SV Meppen. Erst versucht es Baskim Ajdini aus der Distanz (52.), Robert Tesche mit einem Nachschuss nach einer Ecke (57.) und dann Joel Zwarts per Kopf (61.). Letzterer hatte mit der größten Chance des Spiels die Führung auf dem Fuß. Im Laufduell setzte sich der Stürmer gegen Meppens Rankic durch und lupfte den Ball am Keeper vorbei. Doch die Kugel sprang von der Querlatte auf die Torlinie und nicht dahinter. Die Führung wäre absolut verdient gewesen. 10 Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit zeigten sich die Emsländer noch einmal vor dem Osnabrücker Tor, aber die Defensive des VfL ließ erneut keine prekären Situationen zu. Auf der anderen Seite forderteen der eingewechselte Kevin Wiethaup aus der Distanz den Meppener Keeper heraus.

In der zweiten Minute der Nachspielzeit sorgte Jannes Wulff für die Entscheidung. Der Mittelfeldspieler köpfte die Lila-Weißen in das Halbfinale des Niedersachsenpokals. Niklas Niehoff nahm auf der linken Seite Fahrt auf und legte den Ball in die Mitte ab, wo Wulff perfekt stand und den VfL in die nächste Pokalrunde köpfte (1:0). Der verdiente Last-Minute-Sieg hätte in Betracht der Chancen durchaus höher ausfallen können.

Den Schwung des Last-Minute-Sieges im Derby vor 10.000 Zuschauern, davon 1.200 aus Osnabrück, nehmen die Lila-Weißen nun mit in die Liga. Bereits am Samstag trifft der VfL an ihrem ersten Heimspieltag auf den SC Erzgebirge Aue. Für den Brückentag ab 14:00 Uhr gibt es noch Restkarten.

Tore: 0:1 – Jannes Wulff (92‘)

SV Meppen: Pünt – Sprekelmeyer, Fedl (68‘ Touglo), Rankic – Prasse, Demaj, Möller (82‘ Mißner), Haritonov – Wensing (89‘ Evseen) – Schepp (75‘ Stuhlmacher), Janssen

VfL Osnabrück: Richter – Ajdini, Wiemann, Beermann, Conus – Gnaase – Wulff, Tesche – Niehoff, Zwarts (68‘ Engelhardt), Mulaj (80‘ Wiethaup)


Pokal-Derby gegen SV Meppen

Am Mittwoch tritt der VfL Osnabrück im Viertelfinale des NFV-Pokals gegen Titelverteidiger SV Meppen an (Anpfiff: 19:00 Uhr). Im Duell der Lila-Weißen gegen den SVM geht es nicht nur um Derby-Prestige, sondern auch um den Einzug in die nächste Runde. Der Gewinner des Niedersachsenpokals qualifiziert sich automatisch für den DFB-Pokal in der Saison 2025/26. Der Vorbericht.

Der Gegner

Der SV Meppen startete bereits Ende Juli in die Saison in der Regionalliga Nord. Das erste Spiel gegen den SC Weiche Flensburg endete mit einem 1:1-Unentschieden. Am vergangenen Wochenende verlor der SV Meppen in doppelter Unterzahl gegen Aufsteiger Kickers Emden mit 0:1. Auch wenn die Emsländer nur schwer in die Partie kamen, erst in den zweiten 45 Minuten die erste Tormöglichkeiten verbuchen konnten und auch die Defensivleistung ausbaufähig war, ist die Partie kein Maßstab für das Pokalspiel am Mittwoch.

Die letzte Saison beendete der SV Meppen als Absteiger aus der 3. Liga auf dem 2. Platz der Regionalliga Nord. Fünf Punkte fehlten am Ende auf den Meister Hannover 96 II, der sich in der Relegation gegen die Würzburger Kickers durchsetzte und nun Gegner des VfL in der 3. Liga ist.

Der SV Meppen gewann im vergangenen Jahr den Niedersachsenpokal. Damit qualifizierte sich das Team von Trainer Adrian Alipour für den diesjährigen DFB-Pokals ein und trifft in der 1. Hauptrunde auf den Hamburger SV. Der VfL gewann den Länderpokal zuletzt 2023 und nahm in der vergangenen Saison als Zweitligist nicht an den Spielen des NFV-Pokals teil.

Im Sommer holte der SV Meppen Offensivspieler Leon Demaj von Fortuna Köln zurück nach Meppen. Dieser feierte gegen Emden sein Startelfdebüt nach dem Trainer Adrian Alipour im ersten Saisonspiel keinen der Neuzugänge von Beginn an spielen ließ. Die beiden Top-Torjäger aus der letzten Saison Marek Janssen und Christopher Schepp bleiben dem Emsland auch in dieser Saison treu. Schepp war von Arminia Bielefeld ausgeliehen und unterschreib im Juni einen Vertrag bei SV Meppen.

Für zwei VfL‘er wird es am Mittwoch ein Wiedersehen in Meppen geben. Yigit Karademir war in der letzten Saison nach Meppen ausgeliehen. Der Niedersachse Niklas Niehoff spielte in seiner Jugend für die Emsländer, bevor er in die U17 von Holstein Kiel wechselte.

Die Ausgangslage

Hinter dem VfL Osnabrück liegt der Saisonauftakt der 3. Liga gegen SV Sandhausen. Der VfL verlor trotz einer guten Leistung aufgrund eines bitteren Gegentors in der letzten Minute der Nachspielzeit mit 0:1. Insbesondere in der ersten Halbzeit übten die Lila-Weißen die Kontrolle über das Spiel aus und erspielten sich sehenswerte Torchancen. Und auch in der Defensive stand der VfL sicher und ließ in der ersten Halbzeit keine Torchance der Gegner zu. Am Ende scheiterte der VfL an der fehlenden Verwertung der Tormöglichkeiten. Das gilt es morgen im K.O.-Spiel gegen den SV Meppen zu ändern.

Bilanz

In 30 Duellen trafen der VfL und der SV Meppen bisher aufeinander. Die Bilanz spricht deutlich für den VfL, der 15 und damit die Hälfte der Partien gewinnen konnte. In neun Duellen teilten sich die Teams die Punkte. Zuletzt standen sich die Mannschaften in der 3. Liga in der Aufstiegs-Saison 2022/2023 gegenüber. Im Hinspiel gewann der VfL mit 3:0. Das Rückspiel endete mit einem Remis.

Das Personal

Lars Kehl musste gegen Sandhausen verletzungsbedingt den Platz verlassen. Die genaue Diagnose ist noch unklar, allerdings wird der 22-jährige Mittelfeldspieler gegen Meppen ausfallen. Alle anderen Spieler stehen VfL-Cheftrainer Uwe Koschinat für das Pokalspiel in der „Englischen Woche“ zur Verfügung.

Live-Übertragung

Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio. Zusätzlich könnt ihr das Spiel im Liveticker auf vfl.de oder in der App verfolgen. Die Neue Osnabrücker Zeitung überträgt die Partie im Livestream für noz.de-Abonnenten.

Am Mittwoch tritt der VfL Osnabrück im Viertelfinale des NFV-Pokals gegen Titelverteidiger SV Meppen an (Anpfiff: 19:00 Uhr). Im Duell der Lila-Weißen gegen den SVM geht es nicht nur um Derby-Prestige, sondern auch um den Einzug in die nächste Runde. Der Gewinner des Niedersachsenpokals qualifiziert sich automatisch für den DFB-Pokal in der Saison 2025/26. Der Vorbericht.

Der Gegner

Der SV Meppen startete bereits Ende Juli in die Saison in der Regionalliga Nord. Das erste Spiel gegen den SC Weiche Flensburg endete mit einem 1:1-Unentschieden. Am vergangenen Wochenende verlor der SV Meppen in doppelter Unterzahl gegen Aufsteiger Kickers Emden mit 0:1. Auch wenn die Emsländer nur schwer in die Partie kamen, erst in den zweiten 45 Minuten die erste Tormöglichkeiten verbuchen konnten und auch die Defensivleistung ausbaufähig war, ist die Partie kein Maßstab für das Pokalspiel am Mittwoch.

Die letzte Saison beendete der SV Meppen als Absteiger aus der 3. Liga auf dem 2. Platz der Regionalliga Nord. Fünf Punkte fehlten am Ende auf den Meister Hannover 96 II, der sich in der Relegation gegen die Würzburger Kickers durchsetzte und nun Gegner des VfL in der 3. Liga ist.

Der SV Meppen gewann im vergangenen Jahr den Niedersachsenpokal. Damit qualifizierte sich das Team von Trainer Adrian Alipour für den diesjährigen DFB-Pokals ein und trifft in der 1. Hauptrunde auf den Hamburger SV. Der VfL gewann den Länderpokal zuletzt 2023 und nahm in der vergangenen Saison als Zweitligist nicht an den Spielen des NFV-Pokals teil.

Im Sommer holte der SV Meppen Offensivspieler Leon Demaj von Fortuna Köln zurück nach Meppen. Dieser feierte gegen Emden sein Startelfdebüt nach dem Trainer Adrian Alipour im ersten Saisonspiel keinen der Neuzugänge von Beginn an spielen ließ. Die beiden Top-Torjäger aus der letzten Saison Marek Janssen und Christopher Schepp bleiben dem Emsland auch in dieser Saison treu. Schepp war von Arminia Bielefeld ausgeliehen und unterschreib im Juni einen Vertrag bei SV Meppen.

Für zwei VfL‘er wird es am Mittwoch ein Wiedersehen in Meppen geben. Yigit Karademir war in der letzten Saison nach Meppen ausgeliehen. Der Niedersachse Niklas Niehoff spielte in seiner Jugend für die Emsländer, bevor er in die U17 von Holstein Kiel wechselte.

Die Ausgangslage

Hinter dem VfL Osnabrück liegt der Saisonauftakt der 3. Liga gegen SV Sandhausen. Der VfL verlor trotz einer guten Leistung aufgrund eines bitteren Gegentors in der letzten Minute der Nachspielzeit mit 0:1. Insbesondere in der ersten Halbzeit übten die Lila-Weißen die Kontrolle über das Spiel aus und erspielten sich sehenswerte Torchancen. Und auch in der Defensive stand der VfL sicher und ließ in der ersten Halbzeit keine Torchance der Gegner zu. Am Ende scheiterte der VfL an der fehlenden Verwertung der Tormöglichkeiten. Das gilt es morgen im K.O.-Spiel gegen den SV Meppen zu ändern.

Bilanz

In 30 Duellen trafen der VfL und der SV Meppen bisher aufeinander. Die Bilanz spricht deutlich für den VfL, der 15 und damit die Hälfte der Partien gewinnen konnte. In neun Duellen teilten sich die Teams die Punkte. Zuletzt standen sich die Mannschaften in der 3. Liga in der Aufstiegs-Saison 2022/2023 gegenüber. Im Hinspiel gewann der VfL mit 3:0. Das Rückspiel endete mit einem Remis.

Das Personal

Lars Kehl musste gegen Sandhausen verletzungsbedingt den Platz verlassen. Die genaue Diagnose ist noch unklar, allerdings wird der 22-jährige Mittelfeldspieler gegen Meppen ausfallen. Alle anderen Spieler stehen VfL-Cheftrainer Uwe Koschinat für das Pokalspiel in der „Englischen Woche“ zur Verfügung.

Live-Übertragung

Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio. Zusätzlich könnt ihr das Spiel im Liveticker auf vfl.de oder in der App verfolgen. Die Neue Osnabrücker Zeitung überträgt die Partie im Livestream für noz.de-Abonnenten.


Auswärtspunkt in der Nachspielzeit entronnen

Im ersten Pflichtspiel der Saison muss sich der VfL Osnabrück trotz eines guten Auftritts gegen den SV Sandhausen mit 0:1 geschlagen geben. Der entscheidende Gegentreffer fiel erst in der letzten Minute der Nachspielzeit und sorgte für die unglückliche Niederlage. Der Spielbericht.

Uwe Koschinat begann mit der gleichen Startformation wie im letzten Testspiel gegen Eintracht Braunschweig. Lediglich Maxwell Gyamfi rückte nach seiner Erkrankung zurück in die erste Elf. Dafür nahm Karademir auf der Bank Platz.

Nach der verpatzten Generalprobe (1:5 in Braunschweig) zeigte der VfL beim Ligaauftakt in Sandhausen ein völlig anderes Gesicht.

Insbesondere in der ersten Hälfte hatte der VfL das Spiel über weite Teile unter Kontrolle und überzeugte mit viel Ballbesitz und guten Umschaltaktionen. In der Defensive standen die Lila-Weißen sattelfest, die Gastgeber hatten im ersten Durchgang keine nennenswerte Torchance. In der Offensive kombinierten sich die Osnabrücker teils sehenswert bis an und in den gegnerischen Strafraum. Spätestens in der 37. Minute hatten die über 600 mitgereisten VfL-Fans den Torschrei auf den Lippen. Erst brachte Wiemann eine präzise Flanke von der linken Seite auf Wulff, dessen Kopfball jedoch nur den Pfosten traf. Der Abpraller landete vor den Füßen von Zwarts, der den Ball über das leere Tor setzte- es war die größte VfL-Torchance des gesamten Spiels. Damit blieb die Partie in der ersten Hälfte torlos, der VfL hätte aufgrund des bisherigen Spielverlaufs die Führung verdient für sich verbuchen können. Den Lila-Weißen fehlte nicht nur mindestens ein Tor, sondern ab der 43. Minute auch Mittelfeldspieler Lars Kehl, der verletzungsbedingt den Platz verlassen musste. Der 22-Jährige wurde von Maximilian Reid (Leiter Organisation Sport) und Sebastian Schwermann (Leitender Physiotherapeut) zur Untersuchung ins Krankenhaus begleitet.

Die zweite Hälfte begann mit einer Chance des VfL durch Niklas Niehoff, der eine Flanke des für Kehl eingewechselten Aday Ercan über die Latte köpfte (48.Minute). Danach setzte der Gastgeber den VfL deutlich mehr als in der ersten Hälfte unter Druck und zeigte zu Beginn des zweiten Durchgangs mehrere gefährliche Aktionen. Es war die beste Phase der Hausherren.

Der Vfl gewann in der Folge wieder an Spieltanteilen. Nach einer vom engagierten Joel Zwarts erkämpften Ecke, köpfte Maxwell Gyamfi die Hereingabe von Dave Gnaase knapp über den Querbalken.

Die entscheidende Szene des Spiels ereignete sich erst in der Nachspielzeit. In der 93. Minute erzielte Sandhausen den Siegtreffer. Mit einer Flanke von der rechten Seite gelang der SVS in den Osnabrücker Strafraum, wo der über die gesamte Spielzeit souveräne David Richter den ersten Einschussversuch mit einer tollen Parade entschärfte und dann gegen den Nachschuss vom eingewechselten Emmanuel Iwe machtlos war. Enttäuschte Gesichter nach dem Last Minute Ko auf der einen und glücklich jubelnde Spieler auf der anderen Seite- so bitter kann Fußball sein.

Bereits am Mittwoch treffen die Llla-Weißen im NfV-Pokal auf den SV Meppen.

VfL Osnabrück: Richter – Ajdini, Gyamfi, Beermann, Wiemann – Kehl (43‘ Ercan), Gnaase, Tesche – Wulff (78‘ Mulaj), Zwarts (91‘ Engelhardt), Niehoff (78‘ Beyer)

SV Sandhausen: Rehnen – Stolze, Lorch, Lewald, Weik – Halimi (76‘ Wolf), Schikora, Greil (84‘ Fuchs) – D. Otto (76‘ Iwe), Baumann (83‘ Pink), Maciejewski (64‘ Mühling)


Es geht wieder los!

Endlich ist es soweit: Das erste Spiel der Saison 2024/25 steht an! Am Samstag startet der VfL mit einem Auswärtsspiel gegen den SV Sandhausen in die Drittliga-Spielzeit (Anpfiff: 14 Uhr).

Der Gegner

Der SV Sandhausen startet mit einem neuen Trainer in die Saison. Screto Ristic übernahm im Sommer als Cheftrainer für Jens Keller. Zuletzt war Ristic Trainer von Drittliga-Absteiger Hallescher FC, bei dem er kurz vor dem Saisonfinale freigestellt wurde. Seinen neuen Klub kennt er aus Spielerzeiten, wo er bis 2011 noch selbst aktiv war.

Auf Spielerseite verbucht der SV Sandhausen zwölf Abgänge und elf Neuzugänge. Als klassischer Neuner verstärkte Dominic Baumann die Baden und soll vor allem für neue Torgefährlichkeit sorgen. Zudem hat sich Sandhausen mit vielen jungen Spielern verstärkt: Mit Philipp Lambert und Aziz Alagi sind zwei U19 Spieler des Klubs in die Profimannschaft aufgerückt. Dazu kommen mit Lucas Wolf (22), Luis Idjakovic (22), Niklas Lang (22) und Emanuel Iwe (23) vier weitere Spieler der jungen Generation. Darüber hinaus verpflichtete der SV Sandhausen für die Innenverteidigung ein Duo mit Drittligaerfahrung bestehend aus Jakob Lewald und Jeremias Lorch.

Bevor der SV Sandhausen 2023 in die 3. Liga abstieg, spielte der Klub elf Jahre in Liga 2. Die erste Saison nach dem Abstieg beendete der SV Sandhausen auf Platz acht der 3. Liga. Nach den vielen Jahren in der 2. Bundesliga schielt der Klub in der neuen Saison sicherlich auf die Aufstiegsplätze.

In der Saisonvorbereitung gewann der SV Sandhausen unter anderem gegen den Erstligisten aus Österreich, FC Liefering, mit 2:1 und gegen Regionalligist FC-Astoria Walldorf mit 4:1. Ihre Generalprobe absolvierte der Klub gegen Ligakonkurrenten SpVgg Unterhaching. Diese endete mit einer 0:1-Niederlage aus Sicht des kommenden VfL-Gegners.

Die Ausgangslage

Wie ihr Gegner verlor der VfL Osnabrück seine Generalprobe. Gegen die ligahöhere Eintracht Brauschweig unterlag das Team von Uwe Koschinat 1:5. Positiv stach trotz der Niederlage Keeper David Richter heraus und bestätigte seine Rolle als Nummer 1 im Tor. In der finalen Trainingswoche hatte das Team noch einmal Zeit, an den Kritikpunkten des letzten Tests zu arbeiten, um optimal vorbereitet nach Sandhausen zu fahren. Die Mannschaft will die Generalprobe hinter sich lassen und in Sandhausen mit drei Punkten in die Saison starten.

Uwe Koschinat kennt den SV Sandhausen sehr gut. Zwischen 2018 und 2020 saß der VfL-Trainer in Sandhausen auf der Trainerbank. Auch für Bashkim Ajdini gibt es ein Wiedersehen: Der Verteidiger spielte vor seiner Rückkehr nach Osnabrück zwei Spielzeiten in Sandhausen.

Bilanz

Erst acht Mal trafen die beiden Teams aufeinander. Die Bilanz spricht leicht für den die Lila-Weißen, die vier der acht Partien gewannen. In drei Duellen musste sich der VfL geschlagen geben und nur ein Mal teilten sich die Teams die Punkte. Zuletzt kämpften die Klubs in der Saison 2020/21 um Punkte, in der der VfL das Hinspiel 2:1 gewann. Das Rückspiel ging 3:0 für Sandhausen aus.

Das Personal

Maxwell Gyamfi kehrte Anfang der Woche nach seiner Erkrankung in das Mannschaftstraining zurück. Joel Zwarts konnte am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkehren, nachdem er am Mittwoch die Einheit aufgrund von Knieproblemen vorzeitig abbrechen musste. Somit fehlt am Wochenende für das erste Saisonspiel nur Luca Böggemann, der weiterhin ausfällt.

Stimmen zum Spiel

„Wir sind bei der Generalprobe in Braunschweig teilweise in den Zweikämpfen deutlich unterlegen gewesen. Das darf uns so nicht wieder passieren. Dort sind zwei Leistungen stark auseinandergedriftet. Vielleicht hat es uns geholfen, die Dinge nach einer solchen Niederlage nochmal deutlich anzusprechen, um es aufzuarbeiten. Ich habe in dieser Woche eine Reaktion gesehen, aber der Beweis für eine Veränderung wird der Wettkampf sein“, erklärt Uwe Koschinat seine Sicht auf das Spiel gegen Braunschweig.

Uwe Koschinat über den Gegner: „Man hat in der Transferpolitik darauf geachtet, Spieler zu holen, die sich über eine robuste Spielweise definieren. Sie haben ein Zentrum, dass die dritte Liga kennt und über eine starke Körperlichkeit kommt. Ich vermute, dass es durchaus berechtigt ist, dass sie sich zum Favoritenkreis zählen. Ich bin davon überzeugt, dass es aufgrund dieser Auffassung ein sehr richtungsweisendes Spiel wird.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender MagentaSport überträgt die Partie im Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Generalprobe misslingt

Eine Woche vor dem Ligaauftakt hat der VfL den letzten Test beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig mit 1:5 verloren. Über 120 Minuten stellten sich die Braunschweiger als das bessere Team heraus. „Wir werden jetzt nicht alles infrage stellen, sondern weiterarbeiten und uns an gewissen Punkten verbessern“, sagte Koschinat.

Der VfL startete mit zwei Veränderungen im Vergleich zur Startelf in Rödinghausen. Karademir ersetzte den kranken Gyamfi, Kehl rückte für Niemann rein. Wie schon gegen Rödinghausen ging es über 120 Minuten, allerdings im Rhythmus 45-45-30 Minuten.

Die Anfangsphase wurde von den zweikampfstarken und giftigen Braunschweigern bestimmt. Bereits nach 10 Minuten netzte Ba zum 1:0. Aus der Distanz traf er sehenswert in den Winkel. In der Folge war es David Richter, der den VfL vor einem höheren Rückstand bewahrte: Erst parierte er gegen Phillipe aus rund 12 Metern, dann auch vom Elfmeterpunkt. Beermann hatte Phillipe getroffen und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschieden. Doch Richter war zur Stelle und parierte herausragend.

Danach steigerten sich die Lila-Weißen. Nach einem überragenden Ball von VfL-Außenspieler Niklas Niehoff in die Tiefe stand Jannes Wulff frei vor Lennart Grill, scheiterte allerdings am langen Bein (37.). Nur sechs Minuten später war es Joel Zwarts, der sich gegen Bicakcic toll aufdrehte, den Ball aber haarscharf neben das Tor setzte. Mit einem knappen 0:1-Rückstand ging es in die erste Pause.

Danach kam der VfL zwar gut aus der Kabine und hatte gleich die erste Chance per Kopf durch Niklas Niehoff, erneut konnte Grill aber parieren. Auf der Gegenseite traf der Ex-Osnabrücker Christian Conteh zum 0:2. Ein kleiner Genickbruch für den VfL, der in der Folge den Faden verlor. So konnte Tauer kurz vor der zweiten Pause noch zwei Treffer zum 0:3 und 0:4 erzielen (84., 90.).

In den letzten 30 Minuten wurde noch einmal ordentlich gewechselt. Das Spieltempo nahm ab. Zwei Highlights hielt das Spiel aber noch bereit: Marie traf nach einem Steckpass zum 0:5, Aday Ercan konnte nach einem hohen Ballgewinn zumindest noch den Ehrentreffer erzielen.

Uwe Koschinat fasste die Partie folgendermaßen zusammen: „Wir haben heute einen starken Gegner erlebt, der uns in Sachen Zweikampfstärke, Tempo und Reaktionsschnelligkeit überlegen war. Wir schmeißen jetzt nicht alles über den Haufen, sondern arbeiten Kritikpunkte auf und wollen in der kommenden Woche optimal vorbereitet nach Sandhausen reisen.“

Aufstellung VfL: Richter (90. Jonsson) – Ajdini (90. Semic), Karademir (90. Kroll), Beermann (90. Langhammer), Wiemann (70. Conus) – Kehl (70. Wiethaup), Gnaase (90. Ercan), Tesche (90. Beyer) – Wulff (70. Mulaj), Zwarts (90. Engelhardt), Niehoff (70. Niemann)


Testspielsieg in Rödinghausen

Am Samstagnachmittag kam es in Rödinghausen zum XXL-Testspiel zwischen des VfL Osnabrück beim Viertligisten SV Rödinghausen. Die Osnabrücker gingen letztlich als klare Sieger hervor und gewannen durch Tore von Joel Zwarts (2), Finn Cramer und Felix Langhammer mit 4:0 (2:0).

120 Minuten standen auf dem Programm für beide Mannschaften. Schon vor der Partie war klar, dass es ein Abnutzungskampf aufgrund der extrem heißen Temperaturen werden würde. Bis auf ganz wenige Wolken sollte die Sonne ihre Wirkung über die gesamte Spielzeit zeigen.

Der VfL begann bis auf eine Ausnahme wie in Hannover. Nur Bashkim Ajdini fehlte aus privaten Gründen, ihn ersetzte Lion Semic auf der rechten Seite.

Das Spiel begann direkt mit einem Paukenschlag: Bereits in der 5. Minute traf Fesenmeyer für den SV Rödinghausen nur die Latte, nachdem er sich zuvor gut in Szene gesetzt hatte. Insgesamt dominierte die Heimmannschaft die ersten Minuten. „Wir haben zu Beginn nicht gut ins Spiel gefunden. Rödinghausen, die in der kommenden Woche in der Regionalliga starten, war gut im Spiel und hätte zu Beginn gut ein Tor erzielen können“, so Cheftrainer Uwe Koschinat. Bei dieser Szene verletzte sich VfL-Abwehrspieler Max Gyamfi leicht, konnte aber weiterspielen.

Die nächste Möglichkeit hatte erneut Fesenmeyer in der 10. Minute, als er nach einem schnellen Vorstoß an VfL-Keeper David Richter scheiterte, der rechtzeitig herauskam und den Winkel geschickt verkürzte. Der VfL wurde wenig später durch Joel Zwarts erstmals gefährlich, als dessen Kopfball nach einer Flanke von Niehoff knapp neben das Tor ging (13. Minute).

Die Osnabrücker übernahmen anschließend mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Nach einer starken Balleroberung von Jannes Wulff und einem präzisen Zuspiel behielt Zwarts im Eins-gegen-Eins gegen den Rödinghauser Torwart die Nerven und erzielte in der 29. Minute das 1:0. Nur zwei Minuten später parierte David Richter einen gefährlichen Distanzschuss von Engelmann mit einer sehenswerten Flugparade.

In der 43. Minute erhöhten die Lila-Weißen auf 2:0. Wieder war es Zwarts, der nach einer präzisen Flanke von Lion Semic per Kopfball einnetzte (43. Minute). Der Doppeltorschütze zeigte sich weiter torhungrig und hätte in der 56. Minute aus 15 Metern fast seinen dritten Treffer erzielt, der Rödinghauser Schlussmann konnte jedoch parieren.

In der Halbzeit wechselte Koschinat ordentlich, nur Tesche, Zwarts und Semic kamen aus der Kabine zurück. Für den Rest der Mannschaft ging es zum Sprinten auf einem Nebenplatz. Lukas Jonsson, seit Donnerstag als Testspieler beim VfL, kam zwischen die Pfosten.

Liridon Mulaj war zu Beginn der zweiten Halbzeit der Aktivposten des VfL und hatte in der 70. Minute eine gute Gelegenheit, als er aus zentraler Position abschloss, der Keeper zur Ecke klären konnte. In der Folge kam es zu weniger Abschlüssen, das Spiel spielte sich zunehmend im Mittelfeld ab.

Der VfL konnte in der Schlussphase das Tempo aber nochmal erhöhen und durch zwei U19-Spieler noch zwei weitere Treffer erzielen. Zunächst scheiterte Finn Cramer in der 100. Minute am starken Rödinghauser Keeper, doch den Nachschuss knallte er dann entschlossen in die Maschen. In der 117. Minute krönte Langhammer die Leistung der Osnabrücker, indem er präzise in die rechte Ecke traf und somit das Endergebnis von 4:0 festlegte.

„Das Ergebnis sieht am Ende natürlich gut aus gegen einen ambitionierten Viertligisten. Ich habe heute viele gute Eindrücke gesehen nach den schwierigen Minuten zu Beginn. Dass am Ende zwei Youngster aus der U19 treffen, rundet den Tag dann ab“, so Cheftrainer Koschinat als Fazit.

Aufstellung 1. Halbzeit: Richter – Semic, Gyamfi, Beermann, Wiemann – Wulff, Gnaase, Tesche – Niehoff, Zwarts, Niemann.

Aufstellung 2. Halbtzeit: Jonsson – Semic (77. Cramer), Karademir, Kroll, Conus – Wiethaup, Ercan, Tesche (77. Langhammer) – Badjie, Zwarts (77. Engelhardt), Mulaj.


Guter Testspielauftakt in Hannover

Am Samstagmittag testete der VfL Osnabrück gegen Hannover 96 in zwei Abschnitten über je 2 x 30 Minuten (Gesamtspielzeit: 120 Minuten), in denen der VfL mit veränderten Aufstellungen spielte. Die erste Stunde entschieden die Lila-Weißen durch einen Treffer von Jannes Wulff mit 1:0 für sich, die zweiten 60 Minuten gewannen die Hausherren mit 4:1 (Ergebnis final: 4:2). Den Treffer für den VfL erzielte Liridon Mulaj, für Hannover erzielten Tresoldi und Ngankam einen Doppelpack.

Wie im ersten Testspiel gegen den TuS Bersenbrück schickte VfL-Coach Uwe Koschinat sein Team im 4-3-3-System auf die Platte. Mit David Richter, Joel Zwarts und Niklas Niehoff standen drei Neuzugänge in der Startelf. Niklas Wiemann wurde 60 Minuten als Linksverteidiger in der Viererkette getestet.

Hannover 96 legte mit ordentlich Dampf los und kam bereits nach drei Minuten zur ersten, aber auch einzigen Großchance. Nach einem Abpraller zog Andreas Voglsammer kompromisslos aus 16 Metern ab und ballerte das Leder gegen das Lattenkreuz. Nach weiteren 10 Minuten Powerplay des Zweitligisten, hatten sich die Lila-Weißen sortiert, waren deutlich besser im Spiel, sorgten selbst für Offensivakzente, hatten mehr Ballbesitz und mehr Zugriff auf den Gegner in den Zweikämpfen.

Es entwickelte sich mit einer kurzen Unterbrechung nach 30 Minuten, die Hannover für einen nahezu kompletten Austausch des Personals nutzte, ein intensives Spiel mit vielen Tiefenläufen und aggressiven, aber fairen Zweikämpfen.

Nach 36 Minuten gelang dem VfL die Führung. Joel Zwarts behauptete den Ball im Zweikampf mit Havard Nielsen im Mittelfeld und leitete geschickt auf Jannis Wulff weiter, der wiederum Noel Niemann auf der linken Seite innerhalb des Strafraums bediente. Seine clevere Flanke konnte Lars Kehl am 5-Meter-Raum annehmen und aufs Tor gefährlich aufs Tor bringen. Dann wurde es wild, denn erst hielt Ron-Robert Zieler, Marcel Halstenberg klärte nochmal auf der Linie und letztlich sprang der Ball vom Pfosten vor die Füße von Wulff, der den Ball aus kurzer Distanz entscheidend über die Linie drückte.

Die Abwehrreihe des VfL ließ in der Folge zusammen mit den Teamkollegen keine Möglichkeiten für 96 mehr zu. Insbesondere Maxwell Gyamfi setzte in Laufduellen immer wieder geschickt seinen Körper ein und eroberte Ball um Ball.

VfL-Aufstellung „Spiel 1“:

Richter – Ajdini, Gyamfi, Beermann, Wiemann – Wulff, Gnaase, Tesche – Niehoff (31. Kehl), Zwarts, Niemann

 

Im zweiten Abschnitt über 60 Minuten bestritt der VfL in der gleichen Grundformation, aber mit angepasstem Personal. Einzig Torhüter David Richter, Niklas Wiemann (nun in der Innenverteidigung an der Seite von Yigit Karademir) und Lars Kehl, der im ersten Abschnitt nach 30 Minuten für Niehoff in die Partie kam, blieben auf dem Feld.

Nach fünf Minuten erzielte Hannover 96 das 1:1. Nicolo Tresoldi ließ sich nicht aufhalten von Aday Ercan, der mit Blick aufs Resultat besser ein taktisches Foul hätte ziehen sollen, und von Niklas Wiemann, der mit seiner Grätsche im Strafraum, zwar den Ball traf, aber ebenfalls nicht entscheidend stören können. Hannovers Angreifer war es auch, der in der 23. Minute auf 2:1 stellte. Eine mustergültige Flanke von Brooklyn Ezeh vollstreckte der Deutsch-Italiener per Kopf. David Richter im Osnabrücker Tor, konnte sich zuvor mit gleich drei Glanzparaden innerhalb von fünf Minuten auszeichnen, hier war er machtlos.

Diese Phase der Partie konnte zweifelsfrei als offener Schlagabtausch bezeichnet, denn im direkten Gegenzug nagelte Liridon Mulaj den Ball zum 2:2 unter die Latte. Der Sommerneuzugang der Lila-Weißen schloss damit einen schnellen Tempogegenzug nach Balleroberung entschlossen und erfolgreich ab. Im weiteren Verlauf wurde Hannover seiner Favoritenrolle mehr und mehr gerecht.

Während Hannover 96 im kurzen Break nach 30 Minuten erneut vollständig rotierte, nahm Uwe Koschinat drei Wechsel vor: Mats Remberg stand für David Richter zwischen den Pfosten, Joschka Kroll aus der U19 rückte als Innenverteidiger für Niklas Wiemann rein und Finn Cramer, ebenfalls aus der U19, wirkte für Lars Kehl im Mittelfeld.

Remberg musste nach 35 Minuten hinter sich greifen, trug aber keinerlei Mitschuld am Gegentreffer. Der versuchte Rückpass von Rechtsverteidiger Lion Semic geriet viel zu kurz, Hannovers Jessic Ngankam hatte wenig Mühe ins leere Tor einzuschieben, nachdem er den heraus eilenden Remberg umkurvt hatte. Ngankam erhöhte nach 45 Minuten auf 4:2 und wieder war es keine große Herausforderung für Hannovers Offensivkraft. Eine flache Hereingabe von der rechten Angriffsseite netzte er mit dem Erstkontakt ein.

In der Folge sollte nichts passieren. Insgesamt zeigte der VfL über 120 Minuten eine gute Leistung, konnte „Spiel 1“ sogar für sich entscheiden. Am kommenden Samstag geht es mit dem nächsten „XXL-Test“ weiter beim Testspiel in Rödinghausen.

VfL-Aufstellung „Spiel 2“:

Richter (30. Remberg) – Semic, Karademir, Wiemann (31. Kroll, 53. Langhammer), Conus – Kehl (31. Cramer), Ercan, Wiethaup – Badjie, Engelhardt, Mulaj


Vorbericht zum Testspiel gegen Hannover 96

Im zweiten Testspiel der Vorbereitung auf die anstehende Saison trifft der VfL am Samstag auf den Zweitligisten Hannover 96. Die Partie findet in Hannover unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt (Anpfiff: 13:00 Uhr). Der Vorbericht.

Die Mannschaft aus Hannover bestritt in der Vorbereitung auf die neue Saison bereits drei Testspiele und damit zwei Spiele mehr als die Lila-Weißen. Zuletzt spielten die Landeshauptstädter gegen den SC Verl, auf den der VfL Osnabrück am 19.Spieltag der 3. Liga treffen wird (hier geht’s zum Spielplan). Gegen den Drittligisten gewann 96 knapp mit 2:1. Auch die beiden ersten Testspiele gegen zwei Landesligisten gewann der Klub. Gegen den SC Verl machte nach einer torlosen ersten Halbzeit vor allem Hannovers Neuzugang für das Mittelfeld, Hyunju Lee, auf sich aufmerksam, in dem er bei den Gastgebern für mehr offensive Kreativität sorgte. Im Offensivbereich liegen bei dem Zweitligisten zudem große Hoffnungen auf Sturmtalent Nicolo Tresoldi, der auch gegen Verl traf. Besonders seitdem es Hannovers Top-Torjäger Cederic Teuchert im Sommer in die MLS verschlug, richten sich die Augen auf den 19-jährigen U21-Narionalspieler.

Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl gehörte in der letzten Saison zu den Top-Mannschaften der 2. Liga und will mit Sicherheit auch in der bevorstehenden Saison eine wichtige Rolle im Kampf um den Aufstieg einnehmen. Beim Zusammentreffen in der vergangenen Zweitligasaison konnte der VfL das Rückspiel unter Uwe Koschinat 1:0 für sich entscheiden. Der lila-weiße Torschütze der Partie war Erik Engelhardt. In der kommenden Saison trifft der VfL auf die U23 von Hannover 96, die als Aufsteiger aus der Regionalliga in der 3. Liga antreten.

Im ersten Testspiel gegen den TuS Bersenbrück setzte Koschinat am letzten Wochenende alle Spieler nach einem intensiven Trainingslager für maximal 45 Minuten ein, wobei sich auch viele junge Spieler zeigen durften und einige Spieler zum ersten Mal in Lila-Weiß auf dem Platz standen. Sturm-Neuzugang Joel Zwarts konnte gegen Bersenbrück bei seinem lila-weißen-Debut direkt seinen ersten Treffer für den VfL im Tor markieren.

Das zweite Testspiel gegen den wahrschlich stärkten Testspielgegner möchte Uwe Koschinat nutzen, um einen Teil der Formation einzuspielen. Im Test gegen Hannover werden zweimal 60 Minuten gespielt, sodass auch die jungen Spieler voraussichtlich erneut die Möglichkeit erhalten, auf sich aufmerksam zu machen. Nach dem Unentschieden im ersten Test will der VfL gegen den Zweitligisten Hannover 96 dieses Mal das Team sein, das die höherklassige Mannschaft vor Herausforderungen stellt und den ersten Sieg mit dem einfährt.

Das Personal

Niklas Niehoff trainierte Anfang der Woche nach seiner kleineren Muskelverletzung im Oberschenkel zunächst individuell. In enger Begleitung der Physiotherapeuten konnte Niehoff am Donnerstag wieder vollständig in das Mannschaftstraining einsteigen, sodass sofern kein Risiko besteht, auch er wieder einsatzbereit für das Wochenende ist. Lediglich Luca Böggemann fehlt weiterhin im Aufgebot des VfL.

Aus der U19 werden Mats Remberg, Felix Langhammer und Joschka Kroll den Kader der Profis ergänzen. Die drei Youngster konnten bereits im ersten Testspiel Spielminuten sammeln. Zusätzlich fährt auch U19-Stürmer Finn Cramer mit nach Hannover.

Stimme zum Spiel

Koschinat über den Gegner: „Wir treffen auf einen Gegner mit einer sehr hohen Qualität, eine Spitzenmannschaft der 2. Liga. Das haben Sie in der vergangenen Saison nachgewiesen und ich bin mir sicher, dass Hannover mit einem mindestens genauso hohen Anspruch in die kommende Saison geht. Insofern wird die Partie eine große Herausforderung werden, in diesen zweimal 60 Minuten entsprechend Paroli zu bieten, aber es ist eine ganz klare Standortbestimmung für uns und genauso werden wir dieses Spiel angehen.“

Koschinat über seine Erwartungen an das Spiel: „Ich habe die ganz klare Erwartungshaltung, dass die Idee unseres Pressingverhaltens auch sichtbar wird und dass wir vor allem auch eine unglaubliche Gier- und Laufintensität in diesen Test bringen. Wir wollen ein gutes Ergebnis erzielen und inhaltlich viele Punkte abarbeiten, die wir uns jetzt antrainiert haben. Darüber hinaus wird es stark darauf ankommen, dass wir die physischen Parameter erreichen. Ich bin mir sehr sicher, dass wir von diesem Zweitligisten in 120 Minuten maximal gefordert werden.“

Livestream

Die Neue Osnabrücker Zeitung sowie 96TV (frei bei YouTube) zeigen das Spiel im Livestream.


Kein Sieger im ersten Test

Im ersten Testspiel der Sommervorbereitung trennen sich der TuS Bersenbrück und der VfL Osnabrück unentschieden 1:1. Beide Treffer fielen in den ersten 45 Minuten, obwohl die zweite Halbzeit mehr Torraumszenen bot. Insbesondere im zweiten Durchgang war das Ergebnis etwas schmeichelhaft für die Gastgeber, die Lila-Weißen ließen für den Sieg zu viele Möglichkeiten ungenutzt.

Überwiegend strahlender Sonnenschein, gepflegter Rasen, starker Wind – das waren die Bedingungen in Bersenbrück. Fast 1.340 Zuschauer ließen sich den Test zwischen den Lila-Weißen und dem im nördlichen Landkreis beheimateten Oberligisten nicht entgehen.

Der TuS spielte munter auf, versteckte sich nicht. Wer Coach Tobias Langemeyer, ehemaliger Torhüter beim VfL, kennt, der konnte mit der offensiven Ausrichtung der Hausherren rechnen. Auch deshalb entwickelte sich eine wirklich muntere erste Hälfte, in der sich zwar nicht eine Torchance an die nächste reihte, aber viel Intensität zu sehen war.

Die Lila-Weißen, denen ein fünftägiges Trainingslager in Ankum in den Knochen steckte, agierten aus einem 4-3-3-System mit Timo Beermann und Maxwell Gyamfi in der Innenverteidigung. Beide entschärften gemeinsam mit Schlussmann David Richter, der vom TSV 1860 München an die Bremer Brücke wechselte, ein paar schnelle Tempogegenstöße der Bersenbrücker. Selbst kam der VfL zu aussichtsreichen Gelegenheiten über Niklas Niehoff, der allerdings in der 21. Minute verletzungsbedingt für Ismail Badjie ausgewechselt werden musste, und Joel Zwarts, ebenfalls zuletzt bei den Münchner Löwen unter Vertrag gestanden. Im Mittelfeld sorgte Robert Tesche für den Takt, Aday Ercan für die notwendige Körperlichkeit und Lars Kehl für Kreativität.

Die Höhepunkte der ersten Halbzeit bewahrten sich beide Mannschaften bis kurz vor dem Pausenpfiff. In der 44. Minute ging der TuS Bersenbrück in Führung, die allerdings nicht hätte zählen dürfen. Erst wurde das Foul an Badjie nicht von Schiedsrichter Julian Bergmann geahndet, dann traf der Schuss von Michel Eickschläger zwar Latte und Pfosten, passierte die Torlinie jedoch nicht in vollem Umfang. Mit dem Angriff direkt nach dem Anstoß glich der VfL aus, Joel Zwarts setzte den Ball ins Eck unhaltbar ins linke Eck, nachdem eine Unklarheit der Bersenbrücker Defensive ausgenutzt war.

Die zweite Halbzeit begann der VfL in gleichem System, aber mit komplett verändertem Personal – bis auf Badjie, der bereits zuvor für Niehoff kam. Er kam zu den insgesamt besten Möglichkeiten für die Lila-Weißen, die insgesamt deutlich die Oberhand hatten. Badjie hätte es fünf Metern treffen müssen, als Noel Niemann mustergültig von der Torauslinie zurücklegte. Dann hatte einen Treffer aus 14 Metern auf dem Fuß, den Bersenbrücks Schlussmann parierte. Der zweite Versuch aus vergleichbarer Distanz flog einen Meter über den Querbalken. Auch Yigit Karademir hätte auf 2:1 stellen können, als er für eine Standardsituation vorrückte, den Ball aber aus kurzer Distanz nicht mehr kontrolliert aufs Tor bringen konnte.

Die Hausherren kamen im zweiten Spielabschnitt nur zu zwei Torchancen. Beide verbuchte der eingewechselte Marcos Alvarez. Die Verpflichtung des ehemaligen Osnabrückers wurde am Freitag vor dem Testspiel durch die Gastgeber verkündet. Erst setzte er einen Freistoß knapp neben den Pfosten, dann verpasste ein Schuss aus halblinker Position das lange Eck. Insgesamt war der VfL jedoch die deutlich aktivere und auch bessere Mannschaft in der 2. Halbzeit.

Aufstellung 1. Halbzeit:

Richter – Ajdini, Gyamfi, Beermann, Conus – Ercan, Tesche, Kehl – Niehoff (21. Badjie), Zwarts, Mulaj

 

Aufstellung 2. Halbzeit:

Remberg – Semic (75. Kroll), Karademir, Wiemann, Langhammer – Wiethaup, Gnaase, Wulff – Badjie, Engelhardt, Niemann


Vorbericht vor erstem Testspiel

Am Samstag steht das erste Testspiel für den VfL Osnabrück an. Gegen den TuS Bersenbrück testet das Team die Entwicklungsschritte der ersten beiden Trainingswochen (Anpfiff: 14 Uhr). Der Vorbericht.

Erst rund vier Wochen ist es her, als der Oberligist aus Bersenbrück knapp in der Regionalliga-Relegation am SC Weiche Flensburg scheiterte. Die Relegation zur höheren Spielklasse erreichte der TuS Bersenbrück in der letzten Saison vor allem aufgrund eines sehenswerten Saisonendspurts mit sechs Siegen in Folge. Dabei stellte das Team aus Niedersachen zudem die stärkste Offensive in der Oberliga Niedersachsen. Die Treffer schreiben sich dabei vor allem das Trio um Markus Lührmann, Saikouba Manneh sowie Ex-Osnabrücker Jules Reimerink zu. Auch Kapitän Nicolas Eiter hat eine Osnabrücker Vergangenheit und durchlief seine Jugend beim VfL.

Die Spielweise von Trainer und ebenfalls Ex-Osnabrücker Tobias Langemeyer zeichnet sich durch extremes Angriffspressing aus. Am vergangenen Mittwoch trat der TuS Bersenbrück bereits gegen die U19 des VfL Osnabrück an, wo das Team aus Bersenbrück den Lila-Weißen in der Schlussminute 3:2 unterlag.

Für den VfL wird es das erste Testspiel der Vorbereitung auf die neue Saison sein und als Abschluss des ersten von zwei Kurztrainingslagern dienen. Hinter den Spielern liegen vier intensive Tage in Ankum, sodass einige Spieler die Intensität auch am Samstag noch in den Beinen spüren werden. Mit nach Bersenbrück reisen morgen auch die vier U19-Spieler Felix Langhammer, Ryan Acar, Joschka Kroll sowie Keeper Mats Remberg, die Teil des Trainingslager-Gruppe der Profis waren. Darüber hinaus nahm Lion Semic nach seiner kleineren Verletzung ab Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teil, sodass Uwe Koschinat auf alle Spieler zugreifen kann.

Stimme zum Spiel

Uwe Koschinat sagt vor dem ersten Testspiel: „Wir wollen allen Spielern nach dieser intensiven Woche Spielzeit ermöglichen. Dabei werden wir keinen Spieler mehr als 45 Minuten belasten. Ich hoffe, dass wir unsere Inhalte aus den ersten beiden Wochen bereits andeuten können und unsere Entwicklungsschritte bestätigt werden. Dazu möchte ich am Ende natürlich auch mit einem guten Ergebnis aus dem Trainingslager gehen.“

Anreise

Wichtige Hinweise für Besucher des Spiels: Aufgrund von Bauarbeiten ist die Zufahrt zum Hasestadion über die Neuenkirchener Straße / Hastruper Weg für PKW und Fahrradverkehr voll gesperrt. Eine Anfahrt über die Bramscher Straße / Im Dom wird empfohlen. Parkmöglichkeiten bieten die öffentlichen Parkplätze im innerstädtischen Bereich, beispielsweise die Parkplätze Gymnasium BSB (Im Dom), BBS (Ravensbergstraße) und Freibad (An der Bleiche). Das Stadion ist fußläufig über die Straße „Im Dom“ und der Hasebrücke zwischen der Sporthalle des Gymnasium Bersenbrück und dem Hemkestadion erreichbar.


Heimsieg im letzten Spiel der Saison

Nach einer wackeligen Anfangsphase und dem frühen Rückstand kam der VfL immer besser in die Partie. Nach dem Ausgleich zum Ende der ersten Hälfte drehten die Lila-Weißen das Spiel in der zweiten Halbzeit und verabschieden sich mit einem 2:1-Sieg aus der 2. Bundesliga. Der Spielbericht.

Uwe Koschinat veränderte die Startformation auf vier Positionen. Maxwell Gyamfi, Jannis Wulff, Lars Kehl und Tyger Lobinger rückten für Timo Beermann, Christian Conteh und Charalambos Makridis in die Startelf. Timo Beermann stand heute aufgrund einer Prellung dabei gar nicht im Kader. Für viele Spieler war es die letzte Partie in Lila-Weiß gewesen. Darunter die langjährigen VfLer Philipp Kühn, Florian Kleinhansl und Lukas Kunze, die vor dem Spiel noch einmal im Stadion verabschiedet wurden.

Der VfL startete wackelig in die erste Hälfte und die Mannschaft von Uwe Koschinat war in der Defensive noch nicht wach genug. Hertha nutzte dies bereits in der fünften Spielminute und traf durch Palko Dardai zur Führung (0:1). Auch die folgenden Minuten waren geprägt von guten Chancen der Berliner, aber die Gäste vergaben ihre Möglichkeiten und es bleib bei dem 0:1. Die Lila-Weißen kamen immer besser in die Partie und hatten in der 20. Minute ihre erste gute Chance auf den Ausgleich. Gyamfi kam nach einer Flanke Kleinhansl per Kopf zum Abschluss und forderte den Herthaner Keeper. Der VfL spielte weiter nach vorne und kam durch Lobinger (30.) und erneut Gyamfi (38.) wieder zu guten Abschlüssen. In der 44. Spielminute belohnte sich das Team für seine Leistungssteigerung und Niklas Wiemann traf nach einer Ecke per Kopf zum 1:1. Mit dem Ausgleich ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte begann eher verhalten auf beiden Seiten. Die Partie spielte sich vor allem im Mittelfeld ab mit weniger Situationen in den Strafräumen. Dabei hatten die Gäste mehr Ballbesitz. In der 76. Minute konnte der VfL sich dann aber entscheidend in Richtung gegnerisches Tor kombinieren. Makridis brachte den auf das Tor, wo der eingewechselte Wriedt den Fuß hinhielt und den Ball zur Führung abfälschte (2:1). Nachdem der VfL das Spiel drehen konnte, versuchte Hertha noch einmal wieder in Richtung Osnabrücker Tor zu kommen, blieb dabei aber wenig gefährlich. Ansonsten passierte nicht mehr viel und der VfL konnte mit einem 2:1-Sieg die Saison abschließen. Damit verabschiedet der VfL Osnabrück mit einem positiven Ergebnis aus der Liga. Ab dem 2. August kämpft der VfL in der 3. Liga wieder um Punkte.

Tore: P. Dardai (0:1, 5.), Wiemann (1:1, 44.), Wriedt (2:1, 76.)

Aufstellung: Kühn (Böggemann, 84.) – Ajdini, Gyamfi, Wiemann, Kleinhansl – Gnaase, Tesche, J. Wulff (Goiginger 84.), Kehl (Cuisance, 68.), Niemann (Makridis, 67.) – Lobinger (Wriedt, 73.)


Vorbericht zum letzten Saisonspiel

Am Sonntag ist im letzten Spiel der Saison Hertha BSC zu Gast an der Bremer Brücke (Anpfiff: 15:30 Uhr). Der VfL will sich mit einem erfolgreichen Heimspiel und drei Punkten aus der Liga verabschieden. Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Hertha BSC steht vor dem letzten Spieltag auf dem achten Tabellenplatz und zählt 48 Punkte. Mit einem Sieg gegen den VfL wäre für die Berliner Mannschaft maximal noch der siebte Platz in der Endtabelle möglich. Damit bleibt der erhoffte direkte Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga aus. Aus den letzten drei Spielen holte die „Hertha“ vier Punkte, drei davon am vergangenen Wochenende gegen Kaiserslautern. Den VfL erwartet mit dem Berliner Klub vor allem ein starkes Team in der Offensive. Trotz des nur achten Tabellenrangs verbucht die Mannschaft von Pál Dárdai mit 68 Treffern die zweitmeisten Tore der Liga. Folglich ist wenig überraschend, dass der vor dem letzten Spieltag erfolgreichste Torjäger der Liga auch ein Herthaner ist: Haris Tabakovic erzielte in dieser Saison bereits 22 Treffer. Zudem erzielte auch Herthas Fanliebling Fabian Reese bereits zehn Tore und gab elf Assists.

Auch wenn der Abstieg in die 3. Liga für den VfL bereits feststeht, will das Team ihren Fans noch einmal einen schönen Fußballnachmittag im letzten Heimspiel der Saison bereiten. Dazu setzt das Team von Uwe Koschinat alles daran, an der Bremer Brücke gegen Hertha BSC drei Punkte einzufahren und die Saison mit einer positiven Leistung zu beenden.

Bilanz

Erst 20-mal trafen die beiden Teams aufeinander. Das Remis im Hinspiel dieser Saison war dabei das erste Duell der beiden Klubs seit zwölf Jahren. Die Bilanz spricht für die Berliner Gäste, die neun Spiele für sich entscheiden konnten. Allerdings gewann Hertha BSC davon nur ein Spiel an der Bremer Brücke. Der VfL gewann das Aufeinandertreffen sechs Mal und erzielte jeden dieser Siege im heimischen Stadion.

Das Personal

Michael Cuisance ist nach seiner Erkrankung wieder moderat in das Mannschaftstraining eingestiegen, sein Einsatz am Wochenende ist trotzdessen noch fraglich. Erik Engelhardts Knieprobleme haben sich zwar verbessert, aber auch er konnte bisher nur Teile des Mannschaftstrainings absolvieren.

Alle anderen Spieler sind für die Partie gegen Hertha einsatzfähig. In der Trainingswoche nahm zudem U19-Spieler Peter Remmert am Training der Profis teil.

Stimmen zum Spiel

Uwe Koschinat zum Saisonabschluss: „Wir haben den Entschluss gefasst, dass wir die Saison nicht noch in irgendeiner Form ausdehnen. Das heißt, für die Spieler soll dann das letzte Element auch das Hertha-Spiel sein. Wir wollen eine inhaltlich starke Truppe auf den Platz kriegen, denn wir wollen natürlich dieses letzte Spiel gewinnen und wollen einen guten Eindruck von dieser Saison hinterlassen.“

Uwe Koschinat über den Gegner: „Die Mannschaft setzt sich zusammen aus extrem viel Erfahrung und Körperlichkeit in der Innenverteidigung. Darüber hinaus ist Hertha aus meiner Sicht eine sehr torgefährliche Truppe.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender sky überträgt die Partie im Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet Live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Der Vorbericht zum Spiel gegen den FC St. Pauli

Nachdem der VfL sein “Heimspiel” gegen Schalke im Millerntor-Stadion ausgetragen hat, reisen die Lila-Weißen am Sonntag erneut nach Hamburg und gastieren gegen den FC St. Pauli (Anpfiff: 13:30 Uhr). Auch wenn der Abstieg des VfL seit Dienstagabend feststeht, will sich die Mannschaft mit zwei guten Leistungen aus der Liga verabschieden. Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Nach 32 gespielten Partien steht der FC St. Pauli mit 63 Punkten auf Platz 2 der Liga. Die Mannschaft kann sich mit einem Sieg gegen den VfL den Aufstieg in die 1. Bundesliga im eigenen Stadion sichern. Zuvor ist aber bereits am Samstagabend der „Aufstieg auf dem Sofa“ möglich, wenn Holstein Kiel gegen Düsseldorf gewinnt. In beiden Fällen werden die „Kiezkicker“ Sonntag hochmotiviert sein, einen Aufstieg mit einem Sieg zu feiern. Auch in der letzten Woche hatte Pauli im Stadtderby gegen den HSV die Möglichkeit, frühzeitig aufzusteigen. Diese Chance hat die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler durch eine 0:1-Niederlage vertan. Den VfL erwartet ein Team mit einer starken Defensive: Nur 34-mal musste Paulis Keeper Vasilj bisher hinter sich greifen. Im Ligavergleich verbucht St. Pauli damit am wenigsten Gegentreffer. Offensiv ist Marcel Hartel Paulis gefährlichster Spiel. Bereits 29 Scorer Punkte konnte er nach 32 Spieltagen sammeln.

Seit der bitteren Niederlage gegen Schalke ist sicher, dass das Team von Uwe Koschinat in der kommenden Saison in der 3. Liga um Punkte kämpfen wird. Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison sind die sieben Punkte Rückstand des VfL auf den Relegationsplatz nicht mehr einzuholen. Trotzdem will sich die Mannschaft entsprechend ihrer positiven Entwicklung seit der Winterpause angemessen aus der 2. Liga verabschieden.

Bilanz

87 Aufeinandertreffen zählen der VfL Osnabrück und der FC St. Pauli. 27 Partien davon fanden in der 2. Bundesliga statt, hier spricht die Bilanz für den VfL. Mit acht Siegen zählt der VfL in dieser Spielklasse einen Erfolg mehr als sein Gegner. In der Gesamtbilanz teilten sich die Mannschaften 26-mal die Punkte. Eines dieser Remis gab es auch im Hinspiel, welches 1:1 ausging.

Das Personal

Michael Cuisance und Lukas Kunze werden gegen den FC St. Pauli krankheitsbedingt ausfallen. Ob Oumar Diakhité nach seiner längeren Erkrankung wieder eine Option für den Kader sein kann, ist noch fraglich.

Stimmen zum Spiel

Uwe Koschinat über das kommende Spiel: „Nach einem solchen Niederschlag geht es vor allem darum, sich ganz schnell auf die Zukunft auszurichten, ohne die Gegenwart zu vergessen. Da haben wir noch zwei sehr tolle Spiele. Wir werden am Samstagabend abwarten müssen, ob St. Pauli tatsächlich noch Punkte benötigt. Aber wir werden natürlich das Spiel so vorbereiten, das wir absolut wettbewerbsfähig sind und wir ein tolles Spiel abliefern.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender sky überträgt die Partie im Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet Live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Vorbericht: “Heimspiel” gegen Schalke im Millerntor-Stadion

Aufgrund der Spielverlegung empfängt der VfL Osnabrück den FC Schalke 04 erst am Dienstagabend und nicht an der Bremer Brücke, sondern im Millerntor-Stadion (Anpfiff: 18:30 Uhr). Rechnerisch ist die Relegation für den VfL noch möglich, dafür muss aber ein Sieg gegen die „Knappen“ her. Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Da alle anderen Partien des 32. Spieltags bereits absolviert sind, haben nur der VfL und Schalke zurzeit noch ein Spiel Rückstand. Nach 31 gespielten Partien belegt Schalke mit 37 Punkten den 12. Tabellenrang. Der Kultverein aus dem Pott kann sich somit noch nicht sicher über den Klassenerhalt sein. Mit dieser Situation verbleibt der Absteiger aus der 1. Bundesliga sicherlich weit hinter den Erwartungen für die Zweitligasaison. Besonders schlecht läuft es für die Schalker, wenn sie nicht im heimischen Stadion spielen. Mit neun Punkten ist der Verein aus Gelsenkirchen das Schlusslicht in der Auswärtstabelle. Da die Partie als „Geisterspiel“ stattfinden muss, stellt sich geraden bei den Schalkern die Frage, wie die Gastmannschaft ganz ohne Fans auftritt.

In den letzten fünf Spielen verzeichnen die „Königsblauen“ keine Niederlage. Allerdings nahm das Team von Cheftrainer Karel Geraerts aus vier dieser Partien auch nur einen Punkt mit. Eines dieser Remis gab es auch am letzten Spieltag gegen das Team mit Aufstiegsambitionen aus Düsseldorf. Offensiv ist Kenan Karaman Schalkes gefährlichster Spieler. Dieser konnte bereits elf Treffer in der aktuellen Spielzeit für sein Team erzielen. Defensiv verbucht Schalke in der Rückrunde mit 22 Gegentreffern ein Gegentor weniger als der VfL.

Im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg am letzten Spieltag setzte der VfL in der Schlussphase mit viel Risiko alles auf einen Sieg, um sich dem rettenden Relegationsplatz zu nähern. Dennoch konnte die Mannschaft am Ende nur einen Punkt mit aus der Partie nehmen. Rechnerisch ist der direkte Abstieg für den VfL nach den Ergebnissen des Wochenendes noch nicht besiegelt, allerdings ist für die Lila-Weißen nur noch der Relegationsplatz möglich. Dafür muss der VfL die restlichen drei Saisonspiele gewinnen und Rostock sowie Wiesbaden dürfen keins ihrer letzten beiden Partien gewinnen. Ihren Teil der Voraussetzung will das Team von Uwe Koschinat bei der Partie mit Endspiel-Charakter gegen Schalke erfüllen.

Bilanz

Die beiden Mannschaften trafen erst in 15 Pflichtspielduellen aufeinander. Die Bilanz sieht dabei recht ausgeglichen aus. Mit sechs Siegen verzeichnet der VfL einen Erfolg weniger auf seiner Seite als der Konkurrent. Das Hinspiel war für die beiden Teams das erste Aufeinandertreffen in der Zweiten Bundesliga seit 1990. Damals gewannen die „Knappen“ wie auch im Hinspiel dieser Saison die Partie. 1989 konnte dagegen der VfL mit einem 3:1-Sieg gegen Schalke in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen.

Das Personal

Uwe Koschinat steht am Dienstag der gesamte Kader zur Verfügung. Allerdings konnte Oumar Diakhité nach seiner längeren Erkrankung in dieser Woche erst langsam wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Dazu kommt Lars Kehl, der nach seiner Verletzung noch aufzuholen hat.

Stimmen zum Spiel

Uwe Koschinat zur Ausgangssituation: „Für mich ist jetzt am Montag der entscheidende Punkt, dass wir am Wochenende nicht abgestiegen sind. Andere Mannschaften haben nicht so gespielt, wie sie es gewollt hätten. Wir wissen, dass Schalke morgen aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen kann. Auf der anderen Seite wissen wir auch, dass wir mit einem Sieg nochmal Druck erzeugen können.“

Uwe Koschinat zum Gegner: „Die Mannschaft verfügt über eine unfassbare Qualität. Wir wissen das Schalke über eine herausragende Stärke verfügt: Das ist diese wahnsinnige körperliche Präsenz in den Strafraum zu bringen, sehr viele Flanken aus allen Positionen in die Box zu schlagen und sie haben viele torgefährliche Jungs.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender sky überträgt die Partie im Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet Live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Remis in Magdeburg

Nach einem Unentschieden durch zwei Elfmeter in der ersten Hälfte konnte der VfL trotz einer starken Schlussphase die drei Punkte nicht mit nach Hause nehmen. Am Ende stand mit einem 1:1 das Remis. Der Spielbericht.

Uwe Koschinat veränderte die Startformation im Vergleich zur Niederlage gegen Braunschweig deutlich. Bashkim Ajdini, Niklas Thalhammer, Noel Niemann und Charalambos Makridis rückten in die Startelf, dafür blieben Timo Beermann, Christian Conteh und Jannis Wulff zunächst auf der Bank. Lukas Kunze und Oumar Diakhité fehlten erneuten krankheitsbedingt, dazu musste Robert Tesche (gegen Braunschweig noch in Startelf) krankheitsbedingt passen. In der Defensive stellte Koschinat von der Dreierkette zurück auf eine Viererkette um.

Zu Beginn des Spiels dominierten die Magdeburger mit viel Ballbesitz und einer Druckphase die Partie. Bereits in der achten Minute kamen die Hausherren durch Atik zu ihrer ersten guten Chance, aber Philipp Kühn war zur Stelle und konnte mit einer Parade glänzen. Nach 14 Minuten wurde auch der VfL das erste Mal gefährlich: Niemann zog im Strafraum nach innen und schloss ins linke untere Eck ab, aber der Magdeburger Keeper Riemann konnte parieren. In den nächsten 25 Minuten fand der VfL immer besser in das Spiel, dennoch zeigte sich Magdeburg immer wieder vor dem Osnabrücker Tor. Kühn war aber hellwach und konnte mehrere brenzliche Situationen entschärfen.

Zum Ende der ersten Hälfte trafen die Magdeburger dann zur Führung. Thalhammer traf Teixeira am Fuß und nach Einschreiten des VAR entschied Schiedsrichter Braun auf Elfmeter für Magdeburg. Der Gefoulte trat selbst an und netzte zum 0:1 ein (41.). Kurz darauf folgte der Ausgleich für den VfL. Nach einem Foul an Kleinhansl zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt und Dave Gnaase schob den Ball zum 1:1 ein (44.). Mit diesem Unentschieden ging es für die Mannschaften in die Pause.

In der zweiten Hälfte zeigte sich eine offenere Partie, bei der von der Dominanz der Magdeburger aus der ersten Hälfte nichts mehr zu spüren war. Zwar kamen die Gastgeber noch zu Abschlüssen, aber auch der VfL war durch die Torchancen von Engelhardt (65.) und Makridis (75.) zunehmend gefährlich. In der Schlussphase legte der VfL noch einmal alles rein und spielte eine starke offensive Druckphase. Die größte Chance auf den Siegtreffer hatten die Lila-Weißen in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Der eingewechselte Wriedt scheiterte aber am Pfosten. Nach der vergebenen Chance verblieb es bei dem 1:1 und der VfL nimmt einen Punkt aus Magdeburg mit. Nach den Ergebnissen des Wochenendes verpasst der VfL mit dem Remis die Annäherung an den Relegationsplatz und der Klassenerhalt rückt weiter in die Ferne. Bei noch neun zu vergebenen Punkten steht das Team von Uwe Koschinat sieben Punkte hinter dem 16. Tabellenplatz.

Tore: 0:1 Teixeira (41. EL), 1:1 Gnaase (44. EL)

Aufstellung: Kühn – Ajdini (Goiginger, 86.), Gyamfi, Wiemann (Wriedt, 86.), Kleinhansl – Cuisance, Gnaase, Thalhammer (Androutsos, 77.), Makridis (Wulff, 86.), Niemann (Conteh, 77.) – Engelhardt


Der Vorbericht zum Spiel in Magdeburg

Am Sonntag gastiert der VfL Osnabrück beim 1. FC Magdeburg (Anpfiff: 13:30 Uhr). Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Wochenende will der VfL im Saisonendspurt die Partie in Magdeburg erfolgreich bestreiten. Der Vorbericht.

Die Ausgangslage

Vor dem Start des 31. Spieltags belegt der 1. FC Magdeburg den 12. Platz der Liga. Die Mannschaft steht mit 36 Punkten unter den abstiegsgefährdeten Vereinen aktuell am besten da, kann sich aber auch noch nicht mit letzter Sicherheit auf den Klassenerhalt verlassen. Folglich werden die Landeshauptstädter an ihrem Heimspieltag hoch motiviert sein, ihren Platz im Tabellenmittelfeld zu halten. Die Magdeburger haben keines der letzten drei Spiele verloren. Am vergangenen Spieltag konnte die Mannschaft um Trainer Christian Titz zudem gegen Hansa Rostock den ersten Sieg seit acht Spielen einfahren. In der Statistik der gehaltenen Torschüsse führt der Magdeburger Keeper Dominik Reimann mit 114 Paraden die Liga an. Außerdem überzeugt das Team noch in einem anderen Punkt der Liga-Statistiken: 60 Prozent Ballbesitz hat der 1. FCM im Schnitt.

Nach der Niederliga gegen Braunschweig ist Klassenerhalt für den VfL zwar rechnerisch noch möglich, bräuchte aber bei sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ein kleines Fußballwunder. Dennoch hat Trainer Uwe Koschinat deutlich gemacht, dass die Mannschaft unabhängig vom Saisonausgang weiterhin um jeden Punkt kämpfen wird. Dies will das Team am Sonntag in Magdeburg umsetzen und mit einem positiven Ergebnis in den Saisonendspurt starten.

Bilanz

Erst 13 Duelle lieferten sich der VfL Osnabrück und der 1. FC Magdeburg. Die Bilanz seit dem ersten Aufeinandertreffen im Jahr 2001 spricht für die Blau-Weißen. Erst drei Siege verzeichnet der VfL auf seiner Seite. Auch das Hinspiel entschied Magdeburg mit 2:0 für sich. Im Rückrundenduell soll der vierte Sieg für die Lila-Weißen dazu kommen.

Das Personal

Nur auf Oumar Diakhité muss Uwe Koschinat wie schon in der Vorwoche krankheitsbedingt verzichten. Wenige weitere Spieler sind zwar in der Trainingswoche von leichten Erkältungen betroffen gewesen, stehen aber voraussichtlich am Sonntag zur Verfügung.

Stimmen zum Spiel

Uwe Koschinat über den Gegner: „Mit Sicherheit ist das eine Mannschaft, die im Kader die stärksten 1-gegen-1-Spieler in der Liga haben. Auch gegen absolute Top-Mannschaften dominieren sie mit einem sehr hohen Ballbesitzwert. Und was man nicht vergessen darf, dass sie auf der anderen Seite auch wahnsinnig hart, sehr mutig und offensiv verteidigen.“

Uwe Koschinat über das kommende Spiel: „Wir müssen bei dem Spiel sehr bei uns bleiben. Wir dürfen zu keiner Phase die Kommunikation innerhalb des Teams verlieren. Es ist ein ganz wichtiger Faktor gegen diese Mannschaft permanent geschlossen und in einem einheitlich denkenden System zu spielen.“

TV und Radio

Der Pay-TV-Sender sky überträgt die Partie im Einzelspiel. Das Liveradio der Lila-Weißen berichtet Live aus dem Stadion und meldet sich kurz vor Anpfiff unter www.vfl.de/liveradio.


Herbe Niederlage gegen Eintracht Braunschweig

Nach einem 0:2-Rückstand zur Pause kam der VfL in der zweiten Hälfte nicht mehr gefährlich genug zum Abschluss. Das dritte Gegentor und ein verschossener Elfmeter in der Nachspielzeit markierten einen gebrauchten Nachmittag für die Lila-Weißen. Der Spielbericht.

Uwe Koschinat wechselte nach der Niederlage in Kiel auf zwei Positionen: Jannes Wulff rückte zurück in die Startelf. Dafür nahm Ajdini auf der Bank Platz. „Eule“ Beermann konnte nach langer Pause sein Comeback feiern und nahm die Position des erkrankten Oumar Diakhite ein. Lukas Kunze fehlte erneut krankheitsbedingt. Koschinat setzte in der Defensive wie in den letzten beiden Spielen auf eine Dreierkette, die auf der rechten Halbspur von Christian Conteh unterstützt wurde.

Der VfL begann die erste Hälfte mutig und lief hoch an. Allerdings stand die Abwehr der Lila-Weißen nicht sicher, was bereits in der 9. Minute von den Gästen bestraft wurde. Beermann konnte eine Flanke von der rechten Seite nicht klären, wodurch Donkor im Zentrum zum 0:1 einschob. Nur eine Minute später hatte Robert Tesche nach einer Hereineingabe von Michael Cuisance die Großchance zum Ausgleich auf dem Fuß. Sein Abschluss konnte aber durch den Braunschweiger Keeper abgewehrt werden.

In den folgenden 20 Minuten flachte das Spiel etwas ab. Die Hausherren hatten mehr Spielanteile, blieben aber wenig gefährlich gegen eine Braunschweiger Defensive, die kaum Räume bot. In der 40. Spielminute konnten die Gäste auf 0:2 erhöhen. Rayan Philippe startete bei einem Steilpass aus dem Mittelfeld zum richtigen Zeitpunkt und konnte ohne Gegenspieler Richtung Tor gehen. Dort behielt er die Nerven und gewann das Duell gegen Kühn (0:2). Kurz vor der Pause hatten die Braunschweiger noch die Chance auf 0:3 zu erhöhen, aber Maxwell Gyamfi klärte auf der Linie. Somit ging der VfL mit einem 0:2-Rückstand in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einer Riesenchance für den VfL. Conteh setzte sich auf der rechten Seite durch und seine Hereingabe landete bei Engelhardt, der am Braunschweiger Keeper scheiterte (51.). Wenig später erhöhte Eintracht Braunschweig auf 0:3. Nach einer Flanke von Philippe kann Gómez im Zentrum aus rund sieben Metern einnetzen (60.). In den folgenden Minuten kommt der VfL durch Kleinhansl und Makridis zweimal zu gefährlichen Abschlüssen, bei denen aber am Ende die Präzision fehlte. In den letzten 20 Minuten fand der VfL keine Räume mehr im gegnerischen Sechzehner. In der 90. Minute wurde es dann nochmal hitzig als Schiedsrichter Bauer nach einem Foul an Tyger Lobinger zum Elfmeter für den VfL pfiff. Allerdings setzt Wriedt den Strafstoß zum 1:3 über die Latte. Wenige Minuten später ertönte der Schlusspfiff. Durch die Niederlage konnte der VfL den Abstand auf den Relegationsplatz erneut nicht verkürzen. Bei noch zwölf zu vergebenen Punkten, haben die Lila-Weißen sieben Punkte Rückstand auf den Tabellenrang 16.

Tore: 0:1 Donkor (09.), 0:2 Philippe (40.), 0:3 Gómez (60.)

Aufstellung: Kühn – Gyamfi, Beermann, Wiemann (Lobinger, 46.) – C. J. Conteh (Niemann, 70.), Gnaase, Tesche, Kleinhansl, Cuisance (Goiginger (85.), J. Wulff (Makridis, 46.) – Engelhardt (Wriedt, 85.)